Frühere CDU-Chefin
Kramp-Karrenbauer fordert CDU zu klarer Abgrenzung von AfD auf

Die Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung und frühere CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer hat ihre Partei zur klaren Abgrenzung von der AfD aufgefordert.

    Annegret Kramp-Karrenbauer im Porträt
    Annegret Kramp-Karrenbauer, Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung (picture alliance / SvenSimon / Frank Hoermann / SVEN SIMON)
    Die Programmatik der AfD stehe gegen alles, wofür der frühere Bundeskanzler Adenauer gestanden habe, sagte Kramp-Karrenbauer der "Rheinischen Post". Sie nannte etwa die NATO, die Westbindung, Europa und die Soziale Marktwirtschaft. Dass die AfD mittlerweile in manchen Wahlen bei Arbeitern die stärkste Kraft sei, sei umso erstaunlicher. Denn de facto enthalte die Programmatik der AfD für Arbeiterinnen und Arbeiter nichts, was ihre Stellen jetzt und in der Zukunft sichere.
    Kramp-Karrenbauer betonte, für sie bedeute die "Brandmauer" zur AfD, "sich immer wieder klarzumachen, für was die AfD im Kern wirklich stehe.
    Diese Nachricht wurde am 30.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.