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StartseiteZur DiskussionVom Wähler verweht, von der Partei verabschiedet31.10.2018

Merkel gehtVom Wähler verweht, von der Partei verabschiedet

Parteivorsitz und Kanzlerschaft, das gehöre in eine Hand und war ein Dogma von Kanzlerin Angela Merkel. Nun gab sie bekannt, sie werde nicht noch einmal für den CDU-Parteivorsitz kandidieren. Ist die Konstellation Kanzlerschaft ohne Parteivorsitz für Merkel möglich?

Diskussionsleitung: Stephan Detjen, Deutschlandfunk-Hauptstadtstudio

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) formt mit ihren Händen eine Raute  (dpa / picture alliance / Michael Kappeler)
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ihren Rückzug aus der Politik für 2021 angekündigt (dpa / picture alliance / Michael Kappeler)
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Die ersten Nachfolger bringen sich in Stellung, unter anderem der einstige Merkel-Konkurrent Friedrich Merz, die Merkel-Vertraute Annegret Kamp-Karrenbauer und der Merkel-Kritiker Jens Spahn. Angela Merkel hat angekündigt, bis zum Legislaturende im Herbst 2021 Kanzlerin bleiben zu wollen. Danach werde sie sich endgültig zurückziehen. In der Geschichte der Bundesrepublik kam die Konstellation Kanzlerschaft ohne Parteivorsitz selten vor und wenn, dann war es kompliziert. Ist es für Merkel möglich? Und wenn ja, mit welchem Parteivorsitzenden?

Es diskutieren:

  • Stefan Braun, "Süddeutsche Zeitung"
  • Gregor Peter Schmitz, "Augsburger Allgemeine"
  • Eva Quadbeck, "Rheinische Post"
  • Patrick Bahners, "Frankfurter Allgemeine Zeitung"

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