WHO
Mitgliedsstaaten verlängern Verhandlungen über Pandemie-Abkommen um ein Jahr

Wegen anhaltender Differenzen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern werden die Verhandlungen über die Umsetzung des internationalen Pandemie-Abkommens verlängert.

    Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), spricht während der Eröffnung der 79. Weltgesundheitsversammlung in Genf.
    Der Direktor der Weltgesundheitsorganisation, Tedros, rechnet damit, dass es am Ende eine Einigung geben wird. (Salvatore Di Nolfi/KEYSTONE/dpa)
    Der Direktor der Weltgesundheitsorganisation, Tedros, sagte in Genf, er gehe davon aus, dass es am Ende eine Einigung geben werde. Die Gespräche sollen nun 12 Monate länger dauern.
    Die rund 190 Mitgliedsstaaten der WHO hatten als Konsequenz aus der Corona-Krise ein internationales Pandemie-Abkommen vereinbart. Nach dreijährigen Verhandlungen fehlt es aber noch immer an einem zentralen Mechanismus, der einen gleichberechtigten Zugang zu Impfstoffen, Medikamenten, Tests und Schutzkleidung regelt.
    Diese Nachricht wurde am 19.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.