
Die wirtschaftspolitische Sprecherin der Linken-Bundestagsfraktion, Wissler, sagte dem Deutschlandfunk, Ölkonzerne würden die vorübergehende Absenkung der Mineralölsteuer nur teilweise an die Verbraucher weitergeben. Auch bei der Entlastungsprämie habe sie Zweifel, dass eine Mehrheit der Arbeitgeber diese tatsächlich auszahlten. Die AfD-Vorsitzende Weidel bezeichnete die befristete Steuersenkung als unzureichend. Der energiepolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Kellner, sagte der "Augsburger Allgemeinen", die schwarz-rote Koalition senke die falsche Steuer und mache fossile Energien billiger. Auch führende Wirtschaftsforschungsinstitute zeigten sich skeptisch. Das Münchner ifo-Institut nannte den Schritt puren Aktionismus. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung teilte mit, es bestehe die Gefahr, dass ein erheblicher Teil der Entlastung nicht bei den Verbrauchern ankomme.
Diese Nachricht wurde am 13.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.







