Golfregion
Papst fordert Waffenruhe im Iran-Krieg

Papst Leo XIV. hat die politischen Entscheidungsträger zu einer Waffenruhe im Iran-Krieg aufgefordert.

    Papst Leo XIV. steht am Fenster und hält eine Rede, er blickt ernst und gestikuliert.
    Papst Leo XIV. hat vor Gläubigen auf dem Petersplatz zur Waffenruhe im Iran-Krieg aufgerufen. (FILIPPO MONTEFORTE / AFP)
    Das Oberhaupt der katholischen Kirche sagte, im Namen der Christen im Nahen Osten und aller Frauen und Männer guten Willens appelliere er an die Verantwortlichen dieses Konflikts. Gewalt könne niemals zu Gerechtigkeit, Stabilität und Frieden führen.
    Der Krieg in der Golfregion geht derweil unvermindert weiter. Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben erneut Ziele im Iran angegriffen. Die iranische Revolutionsgarde drohte dem israelischen Regierungschef Netanjahu mit dem Tod. Saudi-Arabien, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten ebenfalls einen weiteren Beschuss durch Drohnen und Raketen.
    US-Präsident Trump hatte in der Nacht mit weiteren Angriffen auf die iranische Insel Kharg gedroht – einen wichtigen Standort für Rohölexporte der Islamischen Republik.
    Die wichtigsten Entwicklungen zum Krieg im Nahen und Mittleren Osten gibt es in unserem Newsblog.
    Diese Nachricht wurde am 15.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.