
Man werde seit Jahren nicht verschont, sagte Hauptgeschäftsführer Joachimsen im Deutschlandfunk. Die Industrie zahle Rabatte in Milliardenhöhe und unterstehe zahlreichen Regulierungen. Joachimsen verteidigte die im internationalen Vergleich hohen Preise für Medikamente in Deutschland. Es gebe Lieferengpässe und eine alternde Bevölkerung. Zudem würden alle Preise mit den Krankenkassen verhandelt. Joachimsen erklärte, die Struktur der Gesundheitsversorgung in Deutschland sei insgesamt nicht zukunftsfähig für das, was man investiere.
Die Pläne von Gesundheitsministerin Warken sehen auch höhere Abgaben für die Pharmaindustrie vor, allerdings nicht alle von einer Expertenkommission ausgearbeiteten Vorschläge. Aus den Reihen der SPD wird gefordert, die Preisforderungen der Pharmaindustrie noch konsequenter zu begrenzen.
Diese Nachricht wurde am 16.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.







