Linke in Berlin
Reichinnek weist Antisemitismus-Vorwürfe zurück - Grüne fordern Auseinandersetzung

Nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin weist die Partei Antisemitismus-Vorwürfe zurück. Die Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Reichinnek, sagte im Deutschlandfunk, es gebe dazu eine klare Positionierung. Sie sprach von einer roten Haltelinie - wer die überschreite, habe in der Partei nichts verloren

    Fahne der Partei "Die Linke" und palästinensische Flagge bei einer Veranstaltung in Berlin-Neukölln. Auf einem Plakat steht "Stoppt den Krieg. Stoppt den Völkermord".
    Umstrittene pro-palästinensische Linke-Veranstaltung in Berlin-Neukölln (Archivbild) (IMAGO / Funke Foto Services)
    Die Berliner Linke stand wiederholt wegen Positionen einiger ihrer Mitglieder zum Nahostkonflikt in der Kritik. Spitzenkandidatin Eralp könnte gemeinsam mit SPD und Grünen in der Hauptstadt die nächste Regierung stellen. Der Spitzenkandidat der Grünen, Graf, forderte dafür eine konsequente Auseinandersetzung der Linken mit Antisemitismus in den eigenen Reihen. Graf sagte dem RBB, es müsse klar sein, wie problematische Teile der Partei in die Schranken gewiesen würden.
    Der Zentralrat der Juden in Deutschland warnte vor einer Regierung unter Führung der Linken. Sie sei im Wahlkampf wiederholt mit antisemitischen Grenzüberschreitungen aufgefallen, sagte Präsident Schuster. Er appellierte an SPD und Grüne in Berlin, nicht in eine solche Koalition einzutreten.
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    Diese Nachricht wurde am 21.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.