Iran
Revolutionsgarden drohen, Ölvorkommen am Golf in Brand zu setzen - Geheimdienst warnt Bevölkerung vor neuen Protesten

Die iranischen Revolutionsgarden warnen vor Angriffen auf den Energiesektor und die Häfen des Landes.

    Das Foto zeigt eine Ölanlage von Aramco in der Nähe von al-Khurj bei Riad in Saudi-Arabien.
    Der Iran droht damit, Öl- und Gasvorkommen in der Golfregion in Brand zu setzen. (AFP / Fayez Nureldine)
    Falls dies geschehe, würden die Öl- und Gasvorkommen in der gesamten Golfregion in Brand gesetzt, erklärte deren Kommandozentrale laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim. Außerdem werde die Blockade der Straße von Hormus für Tanker und Frachtschiffe aufrecht erhalten. Man folge der Anweisung des neuen obersten Religionsführers Modschtaba Chamenei.
    Zugleich warnte der Geheimdienst der Revolutionsgarden die iranische Bevölkerung vor neuen Demonstrationen. In einer vom Staatssender Iribnews verbreiteten Erklärung heißt es, "Vaterlandsverräter" würden "rund um die Uhr" verfolgt. Den Demonstranten drohten "noch härtere Schläge" als bei den Massenprotesten vom Januar.
    Bei deren gewaltsamer Niederschlagung waren tausende Menschen getötet worden.
    Diese Nachricht wurde am 13.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.