
Ursprünglich hatte es geheißen, dass "alle notwendigen Mittel" eingesetzt werden könnten, um den Transit durch die Straße von Hormus zu gewährleisten. Dies hätte auch militärische Maßnahmen eingeschlossen. Zuletzt hatte es geheißen, betroffene Staaten seien aufgefordert, ihre defensiven Maßnahmen zu koordinieren, um zur Sicherheit der Schifffahrt beizutragen. Zudem müsse der Iran seine Angriffe auf Handels- und Frachtschiffe einstellen.
Bahrains Außenminister Al Zayani sagte, die Nichtverabschiedung dieser Resolution sende ein falsches Signal an die Welt. Untätigkeit untergrabe die Glaubwürdigkeit des Sicherheitsrats und begünstige weitere Verstöße. Bahrain, ein Golfstaat, der die 5. US-Flotte beherbergt und in diesem Monat den Vorsitz im Sicherheitsrat innehat, hatte auf Maßnahmen der Vereinten Nationen gedrängt.
Die Abstimmung erfolgte wenige Stunden vor einer von US-Präsident Trump gesetzten Frist, innerhalb derer der Iran die strategisch wichtige Wasserstraße öffnen soll, um Angriffe auf seine Kraftwerke und Brücken zu vermeiden. Das als Vermittler auftretende Pakistan drängte Trump zu einer Verlängerung um zwei Wochen und bat Teheran im Gegenzug um freie Schiffspassage für diesem Zeitraum. Sowohl das Weiße Haus als auch Teheran kündigten eine Prüfung des Vorschlags an.
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Diese Nachricht wurde am 07.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




