Nach Landtagswahlen
SPD fordert Kurskorrektur bei Reformen

Die SPD-Spitze hat nach den ‌Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und ⁠Berlin ihre Forderung nach Korrekturen an der Reformpolitik der Bundesregierung bekräftigt. Die Partei-Co-Vorsitzende Bas erklärte, man müsse aus den Wahlkämpfen den Schluss ziehen, dass die Menschen mit den anstehenden Reformen nicht zufrieden seien.

    Bärbel Bas, Manuela Schwesig, Steffen Krach und Lars Klingbeil geben nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und der Abgeordnetenhauswahl in Berlin eine Pressekonferenz.
    Die SPD fordert nach den Landtagswahlen eine Kurskorrektur von der Bundesregierung. (Kay Nietfeld / dpa)
    Jetzt gelte es, gemeinsam mit der Union in der Koalition nach Lösungen zu suchen. Ähnlich äußerte sich ihr Partei-Co-Chef Klingbeil. Die saarländische Ministerpräsidentin Rehlinger von der SPD sagte im Deutschlandfunk, Deutschland brauche bessere, sozial gerechte Reformen. Sie erneuerte insbesondere ihre Kritik an der geplanten Abschaffung der sogenannten Rente mit 63.
    SPD-Generalsekretär Klüssendorf äußerte sich irritiert über die Festlegung von Bundeskanzler Merz auf eine Fortführung der Reformpolitik. Klüssendorf sagte dem Sender Phoenix, er habe sich gewundert, dass von Merz kurz nach Schließung der Wahllokale die Botschaft gekommen sei, dass man so weiter mache wie bisher.
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    Diese Nachricht wurde am 21.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.