Sternzeit 

Entdeckung der AntarktisWeißer Kontinent am weißen Fleck

Ein Teleskop. (BICEP2-Team)

Vor 200 Jahren schafften es zwei Expeditionen erstmals durch den Eispanzer am südlichen Polarkreis in Sichtweite der Antarktis. Die damaligen Entdecker konnten nicht ahnen, wie bedeutend die Antarktis als Forschungsstandort für die Astronomie werden würde.

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Unscheinbares Sternbild bei SiriusFabelhaftes dunkles Einhorn

Grafik mit dem Sternbild Einhorn, es befindet sich links von Orion und oberhalb des Großen Hundes (Stellarium)

Das Einhorn steht im Schatten von Sirius und den großen Wintersternbildern mit Orion und Zwillingen. Die blassen Lichtpunkte lassen sich nur von sehr dunklen Beobachtungsorten aus erkennen, dafür verzaubert das Einhorn mit einer rötlich schimmernden Blüte am Firmament.

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Kunstinstallation in Stuttgart-StammheimSternbilder im Gefängnis

Innenhof der JVA Stuttgart-Stammheim mit den Sternbildern Schwan und Drache als Kunstinstallation (Vermögen und Bau Baden-Württemberg)

Im Innenhof der Justizvollzugsanstalt Stuttgart-Stammheim gibt es die Sternbilder Schwan, Drache, Cepheus und Eidechse als Kunstinstallation. Die vier Sternbilder wurden bewusst ausgewählt, weil sie in unseren Breiten bei klarem Nachthimmel immer sichtbar sind.

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Der Neumond und das chinesische NeujahrDas Jahr der Ratte

Aufnahme vom Mond - durch das Very Large Telescope (ESO/Hüdepohl)

Im alten chinesischen Kalender richtet sich der Jahresanfang nach Sonne und Mond. Am Freitagabend um 22.42 Uhr ist Neumond - in China graut dann bereits der Neujahrsmorgen. Denn das chinesische Neujahrsfest findet immer am zweiten Neumond nach der Wintersonnenwende statt.

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Deutsches Verhandlungsduo bei der ESADie zwei Neuen fürs All

Walther Pelzer (DLR, Mitte), Thomas Jarzombek (Koordinator Luft- und Raumfahrt, rechts) und Daniel Neuenschwander, ESA-Direktor für Weltraumtransport (DLR) während eines Gesprächs am Rande der Ministerratstagung in Sevilla (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt)

Ende November des vergangenen Jahres tagte der ESA-Ministerrat in Sevilla. Zwei Tage lang wurde über den ESA-Kurs für die nächsten drei Jahren diskutiert – und der Finanzrahmen festgelegt. Für Deutschland saßen dabei zwei neue Verhandlungsführer am Tisch.

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Sternfinsternis im PerseusUnd ewig blinkt der Dämon

Der veränderliche Sterne Algol im Sternbild Perseus heute Abend gegen 22 Uhr am Westhimmel (Stellarium)

Bei Einbruch der Dunkelheit steht das Sternbild Perseus zwischen Kassiopeia und Stier fast im Zenit. Dort leuchtet unter anderem ein Stern, der regelmäßig alle achtundsechzig Stunden vorübergehend an Helligkeit verliert.

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Chance für Start-UpsMikroraketen aus Deutschland

Beispiel für einen Microlauncher: Die Minirakete Launcher One des Unternehmens Virgin Orbit wird mit einem Jumbojet in einige Kilometer Höhe getragen, ausgeklinkt und gezündet  (Virgin Orbit)

Die Europäische Weltraumorganisation ESA nutzt die Ariane-, die Soyuz- und die Vega-Raketen für die Starts ihrer Satelliten. In einigen Jahren könnten winzige Raketen hinzukommen, die Fachleute sprechen von Microlaunchern.

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Der zweite Mensch auf dem Mond wird 90Buzz Aldrin, der Mond-Opa

Edwin Aldrin (im Bild) und Neil Armstrong waren auf einem Sichelmond gelandet (NASA)

Vor 90 Jahren kam im US-Bundesstaat New Jersey Edwin Aldrin zur Welt. Im Juli 1969 betrat er kurz nach Neil Armstrong als zweiter Mensch den Mond. Bei der NASA ist Aldrin nach wie vor ein gern gesehener Gast.

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Sternbild zu Füßen des OrionDie ewige Jagd nach dem Hasen

Das Sternbild Hase in einer historischen Darstellung (Flamsteed)

Gegen 22 Uhr steht der Orion genau im Süden. Zu Füßen des Himmelsjägers ist ein sehr hübsches, wenn auch nicht sehr auffälliges Sternbild zu sehen: der Hase. Diese Figur besteht aus einem schiefen Viereck, an das sich links zwei Sternbögen anschließen.

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Völlig losgelöst, Sternenhimmel etc.Neue deutsche Weltraum-Welle

Schönes Foto einer totalen Sonnenfinsternis, aber Stifters Text ist viel deutlicher (NASA)

In den 1980er-Jahren schwappte die Neue Deutsche Welle in die Hitparaden. Einige dieser Lieder sind Astronomie- und Raumfahrt-Evergreens. Der Musiker Hubert Kah hat gleich zweimal astronomisch aufhorchen lassen. Legendär ist sein Song „Sternenhimmel“.

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Die NASA-Rückkehr zum MondVon Apollo zu Artemis

Mit dem Orion-Raumschiff von NASA und ESA sollen die beiden Puppen um den Mond herum fliegen (Animation) (DLR)

In den 1960er-Jahren gelangten US-Astronauten im Rahmen des Apollo-Programms auf den Mond. Apollo ist in der griechischen Mythologie der Gott des Lichts und der Künste. Das kommende Mondprogramm heißt Artemis, nach der Zwillingsschwester Apollos.

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Die Ufo-Landung von DuisburgFast wie im "Krieg der Welten"

Die Galaxie ESO 137-001 und ihr langer Gasschweif (NASA/ESA)

In der ZDF-Krimiserie "Kottan ermittelt" wurde am 3. Dezember 1982 am unteren Bildrand kurz ein Text eingeblendet: "Unbekanntes Flugobjekt bei Duisburg gelandet. Sonderbericht im Anschluss an diese Sendung." Die Fernsehserie war eine Parodie - doch viele Zuschauer nahmen die Ufo-Meldung ernst.

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Überreste einer kosmischen KollisionAsteroid mit Romulus und Remus

Einige der größeren Asteroiden im Asteroidengürtel (künstlerische Darstellung).  (ESO)

Im frühen 19. Jahrhundert entdeckten die Astronomen die ersten vier kleinen Objekte zwischen den Bahnen von Mars und Jupiter. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts stieg die Zahl der Kleinplaneten kontinuierlich an. 1866 hatte der britische Astronom Norman Pogson bereits Nummer 87 gefunden. 

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Erfolgreiche Saturn-Landung vor 15 JahrenEuropas Huygens auf Titan

Huygens auf der Titanoberfläche (Zeichnung)  (NASA / ESA)

Vor 15 Jahren machte Europa einen Riesensprung in der Raumfahrt. Am 14. Januar 2005 trat die ESA-Sonde Huygens in die Atmosphäre des Saturnmonds Titan ein und landete am Fallschirm sanft auf der Oberfläche.

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Ceres, Saturn und Pluto in Konjunktion mit der SonnePlanetares Gedränge am Tageshimmel

Der Planet Saturn mit seinen markanten Ringen, deren Natur anfangs unbekannt war  (ESO)

Heute gelangen gleich drei namhafte Mitglieder des Planetensystems im Abstand weniger Stunden in Konjunktion zur Sonne. So bezeichnen Fachleute den Moment, an dem ein Planet die gleiche ekliptikale Länge erreicht wie die Sonne, also von der Erde betrachtet mehr oder minder in gleicher Blickrichtung mit ihr am Himmel steht.

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200 Jahre Royal Astronomical Society Eine feine himmlische Gesellschaft

Die Royal Astronomical Society verfügt über eine exzellente Bibliothek mit vielen historisch bedeutenden Werken (RAS)

Heute vor 200 Jahren trafen sich 14 astronomisch interessierte Gentlemen in einem Restaurant im Londoner Stadtteil Holborn zum Abendessen. Am Ende des Abends stand fest, dass sie eine Gesellschaft zur Förderung der Astronomie gründen wollten.

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Der Große Komet von 1910 Ein Überraschungskomet am Tage

Komet McNaught 2007 (ESO)

Anfang 1910 warteten die Himmelsbeobachter auf einen berühmten kosmischen Wanderer – den Kometen Halley, dessen gut sichtbare Wiederkehr für den Spätwinter und das Frühjahr vorausgesagt war. Mitten in diese Erwartungsstimmung platzte die Nachricht von der Entdeckung eines anderen Kometen.

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Kosmisches SchattenspielNicht mal halbe Mondfinsternis

Der Vollmond (hier stark vergrößert dargestellt) steht zum Höhepunkt der Halbschattenfinsternis am Osthimmel im Sternbild Zwillinge (Stellarium)

In den frühen Abendstunden leuchtet der Vollmond am Osthimmel im Sternbild Zwillinge. Dabei kommt es zwischen 18 und 22 Uhr zur einzigen von Mitteleuropa sichtbaren Finsternis des Jahres. Allerdings läuft der Mond nur durch den Halbschatten der Erde.

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Bedingt informationsbereitGeheimniskrämerei bei der ESA

Die ESA hat beim Ministerrat fast alle Ziel erreicht, aber vor Ort war breite Öffentlichkeit nicht immer erwünscht (links Pedro Duque, rechts Jan Wörner)  (ESA / Stephane Corvaja)

Europas Weltraumorganisation ESA gibt jedes Jahr gut fünf Milliarden Euro an Steuergeldern aus. Geleitet wird sie von Generaldirektor Jan Wörner. Er untersteht den Beschlüssen des ESA-Rates, in dem die 22 Mitgliedsstaaten vertreten sind – Deutschland etwa durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt.

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"Mister Ariane"Horst Holsten vor 80 Jahren geboren

Der Raumfahrtingenieur Horst Holsten (1940-2013) (ArianeGroup)

Horst Holsten gilt in Deutschland als "Vater der Ariane". Heute vor 80 Jahren ist er in Otterstedt bei Bremen auf die Welt gekommen. Holsten wurde einer der führenden Raketeningenieure Europas.

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Entdeckung vor 410 JahrenGalilei, Marius, Harriot und vier Monde

Stellung der Jupitermonde, mit denen Ole Rømer die Lichtgeschwindigkeit entdeckt hat, heute Abend (Stellarium)

Vor 410 Jahren, am Abend des 7. Januar 1610, richtete Galileo Galilei sein Teleskop auf den Jupiter. Er bemerkte neben dem Planeten einige Lichtpunkte, die von Abend zu Abend ihre Position veränderten: Galilei hatte die vier größten Jupitermonde entdeckt.

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Liisi Oterma vor 105 Jahren geborenFinnlands stille Astronomin

Liisi Oterma (1920-2001) (Mitte) auf einer Aufnahme von 1943, Yrjö Väisälä steht hinten links (Tuorla Observatorium)

Vor 105 Jahren kam im finnischen Turku Liisi Oterma zur Welt. Ursprünglich wollte sie Sanskrit studieren – doch weil das in ihrer Heimatstadt nicht gelehrt wurde, entschied sie sich für Mathematik und Astronomie.

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Fantasievolle MonderscheinungenMondgesichter, Hase und goldener Henkel

Im Erscheinungsbild des Vollmondes lassen sich viele Gestalten erkennen (Helber/MINT)

Das Muster dunkler Flecken in der ansonsten hellen Mondoberfläche regt seit jeher die Fantasie der Betrachter an. So erkennen viele Menschen im Erscheinungsbild des Vollmondes das Gesicht vom Mann im Mond. Andere dagegen ein Frauengesicht oder einen Hasen.

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Die Erde im PerihelSonnennähe im Winter

Die ISS zieht von rechts unten nach links oben über die Sonne, der Vogel von unten senkrecht nach oben (ESA)

Am Sonntag um 9 Uhr läuft die Erde durch den sonnennächsten Punkt ihrer leicht elliptischen Bahn. Nur noch 147.091.000 Kilometer liegen dann zwischen Erde und Sonne. Zur Sonnenferne Anfang Juli sind es rund fünf Millionen Kilometer mehr.

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Der erste Sternschnuppenstrom des JahresFeuerwerk aus einem vergessenen Sternbild

Das Sternbild Mauerquadrant (lateinisch "Quadrans Muralis") in einer historischen Darstellung (Bode)

Nach Mitternacht steigt der Mauerquadrant am Nordosthimmel auf – zu Beginn der Morgendämmerung leuchtet er nahe dem Zenit. Allerdings ist diese Figur heute auf keiner Sternkarte mehr verzeichnet. Der französische Astronom Joseph de Lalande setzte dieses Sternbild vor gut 200 Jahren ans Firmament.

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Isaac Asimov vor 100 Jahren geborenDer Autor für die galaktische Besiedlung

Der Autor Isaac Asimov signiert am 2. Februar 1984 Bücher im Mysterious Book Store in New York (dpa / AP / Mario Suriani)

Vor hundert Jahren kam in Petrowitschi bei Smolensk Isaac Asimov zur Welt. Als er drei Jahre alt war, wanderte seine Familie in die USA aus. In New York studierte er Chemie und wurde schließlich zu einem der bedeutendsten Sachbuch- und Science-Fiction-Autoren des 20. Jahrhunderts.

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Keine Finsternis, aber eine große KonjunktionDer Sternenhimmel des Jahres

Schönes Foto einer totalen Sonnenfinsternis, aber Stifters Text ist viel deutlicher (NASA)

Das neue Jahr präsentiert sich ausgesprochen finsternisarm. Zwar gibt es eine ringförmige Sonnenfinsternis in Afrika und Asien und eine totale in Südamerika – in Mitteleuropa aber ist von beiden nichts zu sehen. Beim Mond sieht es noch schlechter aus.

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Kein neues JahrzehntEs gibt kein Jahr Null

Die Erde muss noch einmal um die Sonne laufen, bis das dritte Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts anfängt (NASA)

Morgen geht das Jahr 2019 zu Ende. Am Mittwoch beginnt das Jahr 2020. Gefühlt mag das der Anfang eines neuen Jahrzehnts sein. Tatsächlich aber beginnen lediglich die 20er-Jahre, denn das zweite Jahrzehnt endet erst mit dem Jahr 2020 - das hat historische Gründe.

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Das Sternbild WidderBlick in die Zukunft der Sonne

Das Sternbild Widder (mit Hamal genau an der Stirn des Tieres) in einer historischen Darstellung  (Flamsteed)

Gegen 20 Uhr steht das wenig auffällige Sternbild Widder hoch am Südhimmel. Interessant dabei: Der hellste Stern dort, der Hamal, gibt uns einen Blick in die Zukunft unserer Sonne - sie dürfte in einigen Milliarden Jahren einen ähnlichen Zustand erreichen.

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Maarten Schmidt vor 90 Jahren geborenDer Mann für die Quasare

Maarten Schmidt, einer der führenden Astronomen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, enträtselte die Quasare ( Caltech)

Die Quasare gaben den Wissenschaftler lange Zeit Rätsel auf, denn deren Linien zeigten nicht die üblichen Linien bekannter chemischer Elemente wie Wasserstoff. Bestehen Sie aus einem völlig neuen Element? Der Astronom Maarten Schmidt löste das Rätsel schließlich.

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Polarsterne von Merkur & CoGlücksfall für die Erde

Saturns Rotationsachse zeigt ebenfalls fast auf unseren Polarstern (NASA/ESA)

Bei der Erde zeigt die Rotationsachse fast genau auf einen Stern im Kleinen Bären. Im Laufe eines Tages dreht sich die gesamte Himmelskugel um den Polarstern. Alle Planeten haben einen Polarstern, nur haben alle einen anderen - aber unserer ist der schönste.

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SiebengestirnDie seltsamen Plejaden

Der Sternhaufen der Plejaden ist nun mit bloßem Auge gut zu erkennen (NASA/DSS)

Gegen 22 Uhr findet man hoch am Südhimmel eine kleine, aber durchaus auffällige Ansammlung von Sternen mittlerer bis geringer Helligkeit, die in ihrer Gesamtheit wie eine Miniaturausgabe des Großen Wagens erscheint. Es sind die Plejaden - deren Entfernung ist bis heute nicht einwandfrei bestimmbar.

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Schattenspiel in AsienWeihnachtliche Sonnenfinsternis

Eine ringförmige Sonnenfinsternis (dpa/AP Photo/Shuji Kajiyama)

Morgen macht der Himmel Sternfreunden ein ganz besonderes Präsent. Es kommt zu einer ringförmigen Sonnenfinsternis, die in einem rund 120 Kilometer breiten Streifen zu sehen ist – aber Europa geht dabei leer aus.

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Festlicher SternenhimmelTausende von Weihnachtssternen

Silhouette einer Frau unter einem Sternenhimmel in den Bergen (imago)

Auch wenn der Stern von Bethlehem nur eine Ausschmückung der Weihnachtsgeschichte ist, so zeigen sich heute Nacht doch viele festliche Gestirne am Firmament. Wer am Heiligen Abend unbedingt einen Weihnachtsstern erspähen will, muss bald nach Sonnenuntergang tief im Südwesten Ausschau halten.

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Beginn von Europas RaumfahrtDer Erstflug der Ariane

Eine Ariane-5-Rakete beim Start von Kourou aus: Vor 40 Jahren startete die europäische Raumfahrt (ESA/Arianespace)

Vor 40 Jahren, an Heiligabend 1979, begann am Weltraumbahnhof Kourou Europas Raumfahrt. Um 18.14 Uhr Mitteleuropäischer Zeit hob in Französisch-Guayana die erste Ariane-Rakete ab. Im kommenden Jahr soll mit der Ariane-6-Rakete die Erfolgsgeschichte fortgesetzt werden.

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Kosmologie in der KriseDie Rückkehr der Hubble-Konstanten

Beobachtungen von Cepheiden-Veränderlichen in der Großen Magellanschen Wolke sollen bei der Bestimmung der Hubble-Konstanten helfen  (ESO)

Die Hubble-Konstante gibt an, wie schnell sich das Universum ausdehnt. Sie stellt Kosmologen vor große Probleme. Aktuell laufen wieder Beobachtungsprogamme, um ihren Wert zu bestimmen - doch die Formeln zur Beschreibung der Welt sind möglicherweise nicht so präzise wie manche glauben.

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High Noon am SüdpolAuf der Nordhalbkugel beginnt der Winter

Unsere Sonne erreicht jetzt den höchsten Stand des Jahres (NASA)

Morgen um 5.19 Uhr erreicht die Sonne ihren tiefsten Stand am Himmel. Wir erleben den kürzesten Tag des Jahres und die längste Nacht. Allerdings ist das nicht der Tag des spätesten Sonnenauf- und frühesten Sonnenuntergangs.

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Träumereien eines ForschersDer Unsinn vom Schwarzen Loch

Das gelb-rot eingefärbte Bild des Schwarzen Lochs im Zentrum der Galaxie M87 (EHT Collaboration)

Im April dieses Jahres hat ein internationales Team von Astronominnen und Astronomen das erste Bild eines Schwarzen Lochs veröffentlicht. Dessen langjähriger Leiter Shep Doeleman hat kürzlich behauptet, man habe damit mehr Erkenntnis geliefert als jedes andere Projekt. Welch ein Unfug.

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Claude Nicollier und die Hubble-ReparaturenMit Verspätung ins All

Das Weltraumteleskop "Hubble" im All (NASA / Cover Images)

Zu den mehr als 550 Personen, die bislang in der Erdumlaufbahn geflogen sind, gehört nur ein Schweizer Bürger, der allerdings gleich viermal zum Einsatz kam.

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Gottfried und Maria KirchDas Astronomenpaar in Berlin

Der Astronom und Kalendermacher Gottfried Kirch (1639-1710)  ( Bode)

Vor 380 Jahren kam in Guben in der Niederlausitz Gottfried Kirch zur Welt. Er arbeitete zunächst als Schulmeister und wurde später Astronom. Seine Ausbildung erhielt er unter anderem bei Johannes Hevelius in Danzig.

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Mythos Größte KonjunktionKein Weihnachtsstern

Jupiter und Saturn sind sich im Jahr -6 im Sternbild Fische begegnet – der Stern von Bethlehem war das sicher nicht (Stellarium)

"Als Jesus geboren war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen." So heißt es im Kapitel zwei des Matthäus-Evangeliums.

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Eleanor Helins AsteroidGlo im Orion

Der Asteroid Glo steht in diesen Nächten zwischen Gürtel und Schwert des Orion (Stellarium)

Der Asteroid Nummer 3.267 kommt jetzt der Erde so nah wie sonst nie in diesem Jahr. Das ist aus zwei Gründen erwähnenswert: Zum einen befindet er sich genau zwischen den Gürtelsternen des Orion und dem berühmten Orion-Nebel – zum anderen heißt er nach der großen Dame der Asteroidenforschung.

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Geschickte PR mit Stern und GasHubbles Adventskranz

Stern RS Puppis (imago /  ZUMA Press)

Auch die PR-Abteilungen der Raumfahrtagenturen und Sternwarten wissen, wie sich mit etwas weihnachtlicher Stimmung Aufsehen erregen lässt. Und so hat das Team das Hubble-Weltraumteleskops ein Bild veröffentlicht, das einen kosmischen Adventskranz mit funkelnden Lichtern zeigen soll.

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Sinn oder Unsinn eines Mondfluges?Das Helium 3-Gespinst

Viele Krater, viel Gestein, viel Staub, aber kaum Helium-3: der Mond  (NASA)

Wenn es um die wirtschaftliche Nutzung des Mondes geht, taucht immer wieder das Element Helium-3 auf. Anhänger einer Mond-"Ökonomie" sehen in diesem Stoff die perfekte Rechtfertigung für eine Mission zu unserem Trabanten.

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Himmlisches LichterspielPolarlicht-Furcht über Neu-England

Manchmal schaurig schön: Polarlicht über dem Südpol  (IceCube / NSF)

Vor 300 Jahren erregte ein Polarlicht über Neu-England Aufsehen. Es sah aus, als ob ein Haus in Flammen steht, berichten Zeitzeugen. Viele hielten das Polarlicht so für eine Ankündigung des Jüngsten Gerichts.

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Kosmologie trifft auf ExoplanetenDer gemischte Nobelpreis

Die eine Hälfte des Nobelpreises geht an Michel Mayor und Didier Queloz für ihre Beobachtung von Exoplaneten (Zeichnung)  (ESO)

Heute wird Jim Peebles für seine Beiträge zur Kosmologie mit einer Hälfte des Nobelpreises für Physik ausgezeichnet. Die andere Hälfte teilen sich Michel Mayor und Didier Queloz für die erste Entdeckung eines Planeten bei einem sonnenähnlichen Stern.

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20 Jahre XMM-NewtonEuropas Röntgen-Star

XMM-Newton in der Umlauf um die Erde (Zeichnung) (ESA)

Morgen vor 20 Jahren brachte eine Ariane-5-Rakete den ESA-Röntgensatelliten XMM-Newton auf eine stark elliptische Umlaufbahn. Alle zwei Tage zieht er um die Erde herum und hat dabei den Röntgenhimmel im Blick.

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Begegnung auf DistanzVenus überholt Saturn

Der Ringplanet Saturn wird jetzt vom Abendstern Venus überholt  (NASA/ESA)

Zweieinhalb Wochen nach der Begegnung zwischen Venus und Jupiter steht das nächste Planetenrendezvous am Abendhimmel an. Mittlerweile hat Venus ihren Winkelabstand zur Sonne weiter vergrößert, so dass sie inzwischen erst mehr als zwei Stunden nach der Sonne untergeht.

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Kein Nobelpreis für Gordon Walker und Bruce CampbellKanadische Exoplaneten-Tragödie

Das reichte für den Nobelpreis: Künstlerische Darstellung des Planeten bei 51 Pegasi (ESO)

Am kommenden Dienstag werden zwei Schweizer Astronomen mit dem Physiknobelpreis geehrt, weil sie die den ersten Planeten um einen sonnenähnlichen Stern entdeckt haben. Das Feld der Exoplaneten zeigt, dass in der Wissenschaft manchmal Triumph und Tragödie dicht beieinander liegen.

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Versuchte Umbenennung des Himmels Julius Schiller und die christlichen Sternbilder

Sternkarte mit christlichen Sternbildern (Orion ganz rechts) ((Schiller))

Nach Einbruch der Dunkelheit leuchtet der Erzengel Gabriel hoch im Süden. Links schließt sich die Sternkette des Heiligen Grabs an und gegen Mitternacht zeigen sich im Südosten die Apostel Andreas und Jakobus der Ältere sowie der Heilige Josef und König David.

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Europas Pläne für den MondDas Moon Village

Künstlerische Konzeption für ein Moon Village (ESA)

50 Jahre nach der ersten bemannten Mondlandung im Rahmen der Apollo-11-Mission laufen die Vorbereitungen für eine Rückkehr zum Mond nicht nur in den USA auf Hochtouren. Auch die ESA ist über den Bau des europäischen Versorgungsmoduls ESM für die bemannte Raumkapsel Orion eingebunden.

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TierastronautenAffen im Weltall

Die Rakete Little Joe 2 auf Wallops Island  (NASA)

Vor 60 Jahren startete vom Weltraumbahnhof Wallops Island in Virginia eine Rakete vom Typ Little Joe 2. An Bord war ein besonderer Passagier: der Rhesusaffe Sam. Die Kapsel erreichte eine Höhe von knapp 90 Kilometern – sie schaffte es also nur bis an den Rand des Weltraums.

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