Iran-Krieg
Trump fordert Beteiligung der NATO in der Straße von Hormus und droht andernfalls mit "sehr schlechter Zukunft" für das Bündnis

US-Präsident Trump hat die NATO aufgefordert, die USA dabei zu unterstützen, die Straße von Hormus wieder für die Schifffahrt zu öffnen. Andernfalls drohe der NATO eine - wie er der "Financial Times" sagt - "sehr schlechte Zukunft".

    US-Präsident Donald Trump steht an einem Hafen, hinter ihm ist ein großes Schiff zu sehen. Er trägt eine rote Kappe mit der Aufschrift "Gulf of America".
    US-Präsident Donald Trump (picture alliance / Zumapress.com / Molly Riley / White House)
    Es sei nur angemessen, dass diejenigen, die Profiteure des Wasserwegs seien, mit dafür sorgten, dass dort nichts Schlimmes passiere.
    Etliche Länder, darunter die NATO-Mitglieder Großbritannien und Deutschland, haben sich dazu bereits zurückhaltend geäußert. Bundesaußenminister Wadephul schloß eine deutsche Beteiligung an einem Marine-Einsatz in der Straße von Hormus vorerst aus. Er sehe dafür keine unmittelbare Notwendigkeit, sagte Wadephul im ARD-Fernsehen. Zudem müssten Deutschland und Europa erst einmal in die Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Konkret forderte er von den USA und Israel mehr Informationen über Kriegsziele und weitere Planungen.
    Die EU-Außenminister beraten heute in Brüssel über die Lage im Nahen Osten und den amerikanisch-israelischen Krieg gegen den Iran.
    Diese Nachricht wurde am 16.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.