
Zunächst war unklar, ob es sich um einen Irrläufer handelte oder das Geschoss absichtlich in Richtung Türkei abgefeuert worden war. Das Verteidigungsministerium in Ankara teilte mit, dass die Rakete nach dem Überqueren des irakischen und syrischen Luftraums Richtung Türkei geflogen sei. Sie sei im östlichen Mittelmeer von dort stationierten NATO-Luftabwehrsystemen erfasst und unschädlich gemacht worden. Das Ministerium teilte weiter mit, dass die Türkei alle notwendigen Schritte zur Verteidigung ihres Staatsgebiets unternehme.
Die NATO erklärte in einer ersten Stellungnahme, sie stehe eng an der Seite ihrer Verbündeten, inklusive der Türkei, während der Iran willkürlich die gesamte Region angreife. Wie die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf türkische Regierungskreise berichtet, hat der Außenminister der Türkei, Fidan, in einem Telefonat mit dem iranischen Außenminister Araghtschi betont, dass alles vermieden werden müsse, was zu einer weiteren Eskalation des Konflikts führen könne.
Diese Nachricht wurde am 04.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




