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StartseiteDeutschland heuteGrüne und AfD dominieren bei der Jugend28.08.2019

U18-Wahl in SachsenGrüne und AfD dominieren bei der Jugend

In den Umfragen vor der Landtagswahl in Sachsen hat zur Zeit die regierende CDU die Nase vorn - vor der AfD. Wie aber würden Kinder und Jugendliche wählen? Acht Wochen lang konnten Kinder und Jugendliche in Sachsen ihre Stimme bei einer U18-Wahl abgeben.

Von Nadine Lindner

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Plakate verschiedener Parteien für die Landtagswahl in Sachsen (imago images / Revierfoto)
Wahlplakate für die Landtagswahl in Sachsen (imago images / Revierfoto)
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Zehntausend Kinder und Jugendliche haben mitgemacht - bei der U18-Wahl, die vom Kinder- und Jugendring Sachsen organisiert worden ist. Acht Wochen lang konnten sie in improvisierten Wahlbüros wählen - in Schulen Vereinen oder Jugendzentren.

Deutliche Unterschiede zu den Erwachsenen

Klarer Wahlgewinner bei den unter 18-Jährigen sind die Grünen mit 27,2 Prozent der Stimmen. An zweiter Stelle steht die AfD mit 15,5 Prozent. Es folgen die Linken mit 10,9 Prozent, die CDU mit 10 Prozent, die SPD liegt bei 6,8 Prozent.

Landtagswahl Sachsen 2019 (dpa / ZB / Peter Endig ) (dpa / ZB / Peter Endig )

Vor allem bei den Grünen und der CDU werden große Unterschiede im Vergleich zu den Umfragen unter den Wahlberechtigten deutlich: Bei den Erwachsenen liegen die Grünen lediglich an vierter Stelle mit elf Prozent. Die CDU hingegen kommt bei den über 18-Jährigen deutlich besser an: Sie erhält den letzten Umfragen zufolge 29 Prozent.

Grüne Themen kommen an

Die U18-Wahlergebnisse zeigen, dass Kinder und Jugendliche stark an Themen wie Klimaschutz, Umweltschutz und Tierschutz interessiert sind. Die Tierschutzpartei überspringt bei den Jungen die Fünf-Prozent-Hürde und würde ins Dresdner Landesparlament einziehen.

Die AfD, die bei den Kindern und Jugendlichen mit 15,5, Prozent immerhin zweitstärkste Kraft wird, hat ihre Stimmen vor allem in ländlichen Regionen erhalten, zum Beispiel im Erzgebirge oder in der Sächsischen Schweiz. Diese Gebiete gelten als AfD-Hochburgen auch unter den Wahlberechtigten.

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