
Sybiha forderte die internationale Gemeinschaft zu einer starken Antwort an den Aggressor auf. Sybiha warf Russland vor, mit der - wie er formulierte - "barbarischen Raketenattacke" in der vergangenen Nacht fehlende militärische Fortschritte im Angriffskrieg gegen die Ukraine kompensieren zu wollen.
Das russische Verteidigungsministerium bestätigte, dass auch eine Mittelstreckenrakete vom Typ Oreschnik eingesetzt wurde. Die Oreschnik-Rakete kann sowohl konventionelle als auch atomare Sprengköpfe tragen und bis zu 5.000 Kilometer weit fliegen. Das macht sie zu einer potenziellen Gefahr für den gesamten europäischen Kontinent.
Massive Angriffe unter anderem auf Kiew
Insgesamt registrierte die ukrainische Flugabwehr in der vergangenen Nacht fast 700 russische Angriffe mit Drohnen und Raketen. Allein in Kiew seien vier Menschen getötet und 50 verletzt worden. Druckwellen führten auch zu Schäden an den Studios von ARD und Deutscher Welle.
Die europäischen Verbündeten der Ukraine verurteilten die Angriffe. Die EU-Außenbeauftragte Kallas warf der russischen Führung "nukleares Säbelrasseln" vor. Der französische Präsident Macron und Bundeskanzler Merz sprachen von "Eskalation".
Diese Nachricht wurde am 24.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




