
Im iranischen Staatsfernsehen hieß es, unangemessene Forderungen der USA hätten die Verhandlungen zum Scheitern gebracht. Zuvor hatten Staatsmedien nocht gemeldet, die Verhandlungen seien unterbrochen worden und würden heute fortgesetzt. In den Berichten wurde die Straße von Hormus als zentraler Streitpunkt genannt.
Die Gespräche zwischen den USA und dem Iran unter Vermittlung Pakistans hatten gestern begonnen. Die USA wurden von Vance, dem Sondergesandten Witkoff und dem Schwiegersohn von Präsident Trump, Kushner, vertreten. Für den Iran waren unter anderem Parlamentspräsident Ghalibaf und Außenminister Araghtschi nach Pakistan gereist.
Die USA und Israel hatten am 28. Februar Angriffe auf den Iran gestartet. Nach fünf Wochen Krieg einigten sich die Konfliktparteien vor wenigen Tagen auf eine zweiwöchige Feuerpause. In dieser Zeit soll unter Pakistans Vermittlung über ein dauerhaftes Ende des Krieges verhandelt werden. Die Positionen der Kriegsparteien lagen aber von Anfang an extrem weit auseinander.
Diese Nachricht wurde am 12.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
