
Es befänden sich knapp 1.000 deutsche Seeleute in der Region. Kröger unterstrich die Notwendigkeit einer international abgestimmten Aktion zum Schutz ziviler Handelsschiffe, an der Deutschland zumindest auf diplomatischer Ebene mitwirken müsse.
Mit Blick auf die Äußerungen von US-Präsident Trump wandte sich der Verbandsgeschäftsführer dagegen, Unterschiede zwischen Schiffstypen zu machen. Aus Deutschland seien viele Containerschiffe unterwegs, die genauso wie Öltanker abgesichert werden müssten.
Deutsche Handelsflotte "ein wahrer Schatz"
Kröger verwies auch auf die Bedeutung der Schifffahrt für die internationale Wirtschaft. Deutschland besitze eine der größten Handelsflotten der Welt, dies sei ein "wahrer Schatz", so der Hauptgeschäftsführer des Reederverbandes. Es sei zwar damit zu rechnen, dass es Veränderungen der Lieferketten gebe, wenn der Trend zur Sabotage von Seewegen anhalte. Ob dies allerdings wirklich weniger Schiffstransporte bedeute, "lassen wir einmal dahingestellt", sagte Kröger.
Kröger: Crews arbeiten "krisenerprobt"
Was die Gefährdung deutscher Schiffe angeht, verwies der Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Reeder darauf, dass die Crews sehr professionell und auch krisenerprobt seien. Die Besatzungen profitierten von den Erfahrungen, die sie beim Beschuss durch die Huthi-Rebellen aus dem Jemen sammeln mussten.
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Diese Nachricht wurde am 14.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.







