Nach Landtagswahlen
Weidel sieht AfD als Nachfolgerin der Volkspartei CDU

Die AfD-Bundesvorsitzende Weidel sieht ihre Partei nach den neuerlichen Wahlerfolgen als politische Erbin der Volkspartei CDU. Das zeige insbesondere das Scheitern der CDU an der Fünfprozenthürde in Mecklenburg-Vorpommern, sagte Weidel in Berlin.

    Die AfD-Vorsitzende Alice Weidel spricht in der Bundespressekonferenz.
    Die AfD-Vorsitzende Alice Weidel (Britta Pedersen / dpa)
    Der Niedergang der CDU sei Ergebnis einer Politik, die linke Politik vollziehe, obwohl sie das Gegenteil versprochen habe. Weidel rief die Christdemokraten auf, ihre Strategie der Brandmauer zu überdenken.
    Der AfD-Kovorsitzende Chrupalla sagte, seine Partei habe die CDU pulverisiert. Ein Rücktritt von Bundeskanzler Merz sei überfällig.
    Die AfD hatte die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern vor der SPD von Ministerpräsidentin Schwesig gewonnen und ihr Ergebnis mehr als verdoppelt. An der Regierung wird sie aber voraussichtlich nicht beteiligt sein, da alle anderen Parteien eine Zusammenarbeit mit ihr ablehnen. Die Regierungsbildung dürfte auf eine rot-rot-grüne Koalition hinauslaufen.
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    Diese Nachricht wurde am 21.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.