
Gaa habe zwar telefonisch Kontakt in andere Regionen. Die Menschen könnten aber am Telefon nicht frei reden.
Die Journalistin beobachtete in Teheran lange Schlangen vor den Tankstellen. Es sehe so aus, als würden sich die Menschen auf eine militärische Reaktion aus dem Ausland vorbereiten. In allgemeinen Gesprächen mit den Bewohnern der Hauptstadt registrierte Gaa eine große Angst davor, was als Nächstes kommen könnte. Auch sei die Sorge groß, dass das iranische Regime die Inhaftierten schnell verurteilt und hinrichtet.
Appelle des Schah-Sohns werden empfangen
Die Protestaufrufe des Sohn des letzten Schahs, Reza Pahlavi, seien von den Menschen gesehen. Pahlavi habe seine Botschaften über einen Exilsender verbreitet, die im Iran über Satellit empfangbar gewesen seien. Entgegen früherer Protestwellen spiele Pahlavi im Iran eine Rolle.
Die Arbeitsmöglichkeiten der Journalistin sind beschränkt. Zwar hat das Fernsehteam eine allgemeine Drehgenehmigung. Aufnahme von den Demonstrationen sind nicht erlaubt.
Diese Nachricht wurde am 15.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



