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StartseiteLebenszeitEine Belastungsprobe für Paare16.02.2018

Künstliche BefruchtungEine Belastungsprobe für Paare

Eigentlich könnte es mit der Familiengründung sofort losgehen. Doch je älter Paare sind, umso öfter "klappt es nicht" mit der gewünschten Schwangerschaft. Für viele Paare ist in dieser Situation die künstliche Befruchtung ein vielversprechender Ausweg.

Eine Sendung von Eva-Maria Götz und Daniela Wiesler (Moderation)

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In Deutschland ist künstliche Befruchtung ein Tabuthema - die Gesetzeslage ist streng (imago stock&people)
In Deutschland ist künstliche Befruchtung ein Tabuthema - die Gesetzeslage ist streng (imago stock&people)

Immerhin liegt danach die durchschnittliche Geburtenrate bei circa 19 Prozent. Doch was, wenn man als Paar zu den 80 Prozent der Patienten gehört, bei denen auch diese Methode nicht zur Erfüllung des Kinderwunsches führt?

Klar ist: Die äußere und innere Belastung für Paare ist hoch, egal ob es zu einer Schwangerschaft kommt oder nicht. Umso schmerzhafter ist die Enttäuschung, wenn sich der Erfolg nicht einstellt. Dann stehen Paare vor der Frage: Wie viele der körperlich aufreibenden und teuren Versuche gestehen wir uns zu, können und wollen wir uns leisten? Und wann ist der Punkt erreicht, an dem man den Wunsch nach eigenen Kindern aufgeben muss und der "Plan B" für das weitere Leben entwickelt wird?

Als Gäste eingeladen sind:

Anja Graef, Gründerin der Selbsthilfegruppen "Dornröschen" und "Kinderwunsch Köln", Troisdorf

Johannes Richter, Initiator des Blogs "Vaterwunsch", Lübeck

Prof. Dr. Tewes Wischmann, Institut für Medizinische Psychologie, Universitätsklinikum Heidelberg

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