Sonntag, 14. August 2022

Die Cellistin Esther Nyffenegger
Profundes Musikverständnis

Die Cellistin Esther Nyffenegger kannte sich im Frühbarock und in der zeitgenössischen Musik aus. Musikalische Herausforderungen nahm sie immer wieder gerne an. Das macht sie zu einer der prominentesten Solistinnen ihres Instruments.

Am Mikrofon: Norbert Hornig | 04.08.2022

Auf dem Bild ist eine Frau zu sehen, die Cello spielt.
Esther Nyffenegger hat zahlreiche Schallplatten vom Frühbarock bis zur zeitgenössischen Moderne eingespielt. (Divox Archiv)
Esther Nyffenegger, 1941 in Zürich geboren, gehörte zu den profiliertesten Cellistinnen der Schweiz. Sie wurde unter anderem in Meisterklassen bei Pablo Casals und Enrico Mainardi ausgebildet. Nyffenegger war Solocellistin der Festival Strings Luzern, spielte in diversen Kammermusikensembles und konzertierte weltweit als Solistin. Als Cellopädagogin unterrichtete sie in Luzern und Winterthur und an der Tokyo University of Fine Arts and Music. Ihr musikalisch profundes Cellospiel ist in zahlreichen Aufnahmen dokumentiert. 1974 brachte Esther Nyffenegger in Genf das für sie geschriebene 2. Cellokonzert von Heinrich Sutermeister zur Uraufführung. 1977 spielte sie erstmals das als verschollen geglaubte Cellokonzert von Hans Pfitzner.