
An dem Treffen in Tivat nimmt auch Bundeskanzler Merz teil. Der Leiter der Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Serbien und Montenegro, Devcic, sprach im Deutschlandfunk von großen Erwartungen. Es sei das erste Mal seit der Unabhängigkeit vor 20 Jahren, dass ein Gipfel dieser Größenordnung in Montenegro stattfinde. Das Land habe den ambitionierten Plan, in 2028 der Europäischen Union beizutreten. Dafür müssten in diesem Jahr noch mehrere Vorgaben erfüllt werden. Devcic führte aus, dass ein EU-Beitritt Montenegros auch positive Effekte auf andere Länder des Westbalkans haben könnte.
Bei dem Gipfel geht es auch um Integrationsschritte bereits vor einer Vollmitgliedschaft, etwa durch den Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit oder durch die Ausweitung des Gebiets, in dem mobiles Internet ohne zusätzliche Roaminggebühren genutzt werden kann.
Diese Nachricht wurde am 05.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.









