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Griechenland-ReferendumSchäuble sieht keine Grundlage für weitere Gespräche mit Athen

Bundesfinanzminister Schäuble trifft am 25.06.2015 in Brüssel zum Treffen der Eurofinanzminister ein. (EPA/JULIEN WARNAND)
Kaum Hoffnung auf eine Einigung im Schuldenstreit mit Griechenland - Bundesfinanzminister Schäuble zeigt sich bei seiner Ankunft in Brüssel skeptisch. (EPA/JULIEN WARNAND)

Bundesfinanzminister Schäuble sieht für Gespräche über das griechische Hilfsprogramm keine Grundlage mehr.

Mit dem angekündigten Referendum habe die Regierung in Athen einseitig die Verhandlungen beendet, sagte der CDU-Politiker vor einem Treffen der Finanzminister der Euro-Gruppe in Brüssel. Der Chef der Gruppe, der niederländische Finanzminister Dijsselbloem, zeigte sich enttäuscht über die für den 5. Juli geplante Volksabstimmung über die Forderungen der internationalen Geldgeber. Das sei eine traurige Entscheidung. Nach Angaben des finnischen Finanzministers Stubb ist die Mehrheit der Euro-Gruppe gegen eine Verlängerung der Verhandlungen mit Athen.

Dagegen meinte EU-Währungskommissar Moscovici, eine Abmachung sei nicht außer Reichweite. IWF-Chefin Lagarde erklärte, die Arbeiten würden fortgesetzt. - Sollte die griechische Regierung nicht einlenken, verfallen Ende Juni die Kredithilfen der Geldgeber in Höhe von 7,2 Milliarden Euro.