Gesundheit
Gutverdiener sollen mehr für die Krankenkasse zahlen

Zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenkassen will Bundesgesundheitsministerin Warken auch Gutverdiener stärker belasten.

    Eine Frau Mitte vierzig mit blonden, schulterlangen Haaren, Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU), spricht am 11. Februar während der Vorstellung der Digitalisierungsstrategie Gesundheit und Pflege im Bundesministerium für Gesundheit.
    Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will die Bemessungsgrenze der Beiträge für die Gesetzliche Krankenversicherung anheben. (picture alliance / dpa / Sebastian Gollnow)
    Die Einkommensgrenze, bis zu der Beiträge fällig werden, solle 2027 einmalig um rund 300 Euro zusätzlich angehoben werden, heißt es in einem Referentenentwurf, der nun in die regierungsinterne Abstimmung ging. Derzeit wird der Krankenkassenbeitrag ab einem Brutto-Monatsgehalt von gut 5.800 Euro gedeckelt.
    Der Gesetzentwurf soll die Kassen im kommenden Jahr um 19,6 Milliarden Euro entlasten. Unter anderem sind Einsparungen bei Praxen, Kliniken und Pharmakonzernen vorgesehen; Versicherte sollen höhere Zuzahlungen leisten.
    Diese Nachricht wurde am 17.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.