Krieg im Mittleren Osten
Iran setzt indirekte Verhandlungen mit den USA aus

Der Iran setzt seine indirekten Verhandlungen mit den USA über ein Ende der Kampfhandlungen aus.

    Banner an einem Platz in der iranischen Hauptstadt Teheran. Abgebildet sind darauf der getötete oberste Führer des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, sowie sein Sohn Mojataba Khamenei.
    Iran stoppt indirekten Austausch mit den Vereinigten Staaten (Bild aus Teheran vom 31.5.). (AFP / ATTA KENARE)
    Die Entscheidung sei wegen der anhaltenden israelischen Angriffe im Libanon auf die mit Teheran verbündete Hisbollah-Miliz getroffen worden, meldete die Nachrichtenagentur Tasnim. Zwischen Israel und dem Libanon gilt seit Mitte April eine Waffenruhe, die von der Hisbollah allerdings nicht anerkannt wird. Die militanten Islamisten setzten ihre Angriffe auf Israel fort, die israelische Armee wiederum rückte weiter in den Libanon vor.
    Zudem hatte es trotz einer ebenfalls ausgerufenen Feuerpause erneut begrenzte Angriffe der USA auf militärische Infrastruktur des Iran gegeben, die Washington als vorsorgliche Maßnahme zum Schutz der eigenen Soldaten bezeichnet hatte. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen, etwa auf US-Stützpunkte in anderen Golfstaaten.
    Die indirekten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran wurden über Vermittler wie Pakistan geführt.

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    Diese Nachricht wurde am 01.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.