Genf
USA und Iran setzen Atomverhandlungen nach Pause fort

Die USA und der Iran haben ihre Atomverhandlungen wieder aufgenommen.

    Das Schild der Botschaft des Oman in Genf, darüber ist eine Kamera installiert.
    Delegationen der USA und des Iran treffen sich unter Vermittlung des Golfstaats Oman in dessen Botschaft in Genf zu indirekten Gesprächen. (AFP / HAROLD CUNNINGHAM)
    Nach Beratungen der jeweiligen Delegationen in Genf kamen Vertreter beider Staaten wieder zu Gesprächen in der Residenz des Omans zusammen, wie Teheraner Medien übereinstimmend berichteten. Bei den Beratungen geht es unter anderem um das iranische Atomprogramm. Nach Angaben von Vizepräsident Vancehaben die USA Hinweise darauf, dass Teheran seit den US-Angriffen vom Juni sein Atomprogramm wieder aufbaut. US-Außenminister Rubio warf dem Iran zudem vor, Interkontinentalraketen zu entwickeln.

    Gespräche auch über Ukraine-Krieg

    In Genf werden auch Verhandlungen zwischen Vertretern der Ukraine und der USA über ein mögliches Ende des russischen Angriffskriegs geführt. Die Vereinigten Staaten werden von den Gesandten Witkoff und Kushner vertreten, die auch bei den Iran-Gesprächen aktiv sind. Aus Kiew ist Chefunterhändler Umerow angereist und aus Moskau der russische Vertreter Dmitrijew.

    Weiterführende Informationen

    USA und Iran verhandeln: Durchbruch oder Eskalation?
    Bericht über die Iran-USA-Gespräche in Genf (Audio)
    Diese Nachricht wurde am 26.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.