Golfregion
USA warnen Iran vor riskanten Aktionen bei Manöver in Meerenge - Teheran versetzt Streitkräfte in "volle Verteidigungs- und Kampfbereitschaft"

Die USA haben die Iranischen Revolutionsgarden angesichts eines geplanten Militärmanövers in der Straße von Hormus vor Provokationen gewarnt.

    Der US-Flugzeugträger USS Abraham Lincoln mit einem Begleitschiff auf hoher See, darüber fliegen mehrere Hubschrauber
    Der US-Flugzeugträger USS Abraham Lincoln mit einem Begleitschiff (Archivbild) (AFP / JASON WAITE / US Navy Office of Information)
    Man werde keine Flüge über amerikanische Kriegsschiffe oder Stützpunkte in niedriger Höhe tolerieren, erklärte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando. Das gelte ebenso für das Annähern iranischer Schnellboote. Auch dürfe die internationale Handelsschifffahrt nicht beeinträchtigt werden. Irans Revolutionsgarden wollen am Sonntag in der Straße von Hormus eine Militärübung abhalten und dabei auch mit scharfer Munition schießen. Die Übung findet vor dem Hintergrund der aktuellen Spannungen zwischen den USA und der islamistischen Führung im Iran statt. US-Präsident Trump hatte dem Land mit erneuten Angriffen gedroht, sollte sich Teheran einem neuen Abkommen zu seinem Atomprogramm verweigern.
    Der iranische Armeechef Hatami erklärte nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna, man habe die Streitkräfte in volle Verteidigungs- und Kampfbereitschaft versetzt. Derweil erklärte sich Außenminister Araghtschi grundsätzlich zur Wiederaufnahme der Gespräche mit Washington bereit - sollten diese fair und auf Augenhöhe stattfinden.

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    Diese Nachricht wurde am 31.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.