
Europa bevorzuge Dialog und Lösungen, sei aber dennoch uneingeschränkt bereit zu handeln. Man werde schwierige Entscheidungen treffen und alles Handeln im größeren Zusammenhang sehen müssen.
Trump will heutebeim Weltwirtschaftsforum in Davos eine Rede halten. Morgen beraten die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten auf einem Sondergipfel über Grönland. Trump beansprucht für die USA die zum Königreich Dänemark gehörende Insel und droht mit deren Annexion.
Spahn für klare und besonnene Gespräche mit Trump
Der Unionsfraktionsvorsitzende Spahn sprach sich im Handelsstreit mit den USA für klare und besonnene Gespräche mit Präsident Trump aus. Dessen Drohungen, Grönland zu annektieren, seien nicht akzeptabel, sagte Spahn im Deutschlandfunk. Dennoch gelte es jetzt, eine Eskalation auch im Hinblick auf die angedrohten US-Zölle zu vermeiden. Weitere Zölle könnten Deutschland wirtschaftlich zurückwerfen, erklärte Spahn. Zudem sei Deutschland sicherheitspolitisch von den USA abhängig.
Der CDU-Politiker mahnte außerdem, die NATO nicht wie die dänische Ministerpräsidentin Frederiksen in Frage zu stellen. Bundeskanzler Merz könne auf Augenhöhe mit Trump sprechen. Man müsse dessen Worte zwar ernstnehmen, der US-Präsident könne aber auch offen für Argumente sein.
Ein geplantes Treffen von Merz und Trump kommt jedoch offenbar nicht zustande. Grund sei die verspätete Ankunft Trumps in der Schweiz, heißt es aus deutschen Regierungskreisen.
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Diese Nachricht wurde am 21.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.







