
Man werde wahrscheinlich beim Erdgas etwas nachsteuern, sagte Reiche dem "Handelsblatt". Ihr Haus prüfe derzeit, welches das geeignete Kriseninstrument sei. Einzelheiten nannte die CDU-Politikerin nicht. Zu den Folgen des Konflikts für die deutsche Wirtschaft könne man sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verlässlich äußern, sagte Reiche weiter. Die Lage im Iran sei hochdynamisch.
Das Münchner Ifo-Institut hatte zuvor erklärt, die Folgen des Nahostkriegs bremsten den Aufschwung in Deutschland. Ein kurzfristiger Energiepreisanstieg verlangsame das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes in diesem Jahr um rund 0,2 Prozentpunkte. Laut der heute vorgelegten Frühjahrsprognose halten die Forscher dennoch an ihrer im Dezember aufgestellten Vorhersage eines Wachstums von 0,8 Prozent für das laufende Jahr fest.
Diese Nachricht wurde am 13.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
