Energieversorgung
Bundeskanzler Merz stellt Fahrplan für Kohleausstieg infrage

Bundeskanzler Merz hat den Fahrplan für den Kohleausstieg in Deutschland infrage gestellt.

    Das RWE-Kohlekraftwerk Neurath an einem sonnigen Vormittag. Die Sonne verschwindet hinter Emissionen aus den Kraftwerkstürmen.
    Kanzler Merz stellte den Fahrplan für den Kohleausstieg infrage. (IMAGO I Panama Pictures I Christoph Hardt)
    Er sagte bei einer Veranstaltung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, möglicherweise müsse man Kraftwerke länger am Netz lassen als bisher geplant. Merz betonte, man könne die Energieversorgung nicht aufs Spiel setzen, nur, weil man vor einigen Jahren Ausstiegsdaten beschlossen habe. Der Kanzler bekräftigte außerdem, dass eine Rückkehr zur Atomkraft für die nahe Zukunft keine Option sei.
    Der Kohleausstieg in Deutschland ist gesetzlich bis zum Jahr 2038 festgelegt.
    In Nordrhein-Westfalen wurde er auf das Jahr 2030 vorgezogen.
    Diese Nachricht wurde am 27.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.