Iran-Krieg
Schwarzer Regen könnte jahrelange Gesundheitsfolgen für Bevölkerung Teherans bedeuten

Der sogenannte Schwarze Regen infolge der Bombardierung von Ölanlagen in Teheran könnte langfristige Gesundheitsfolgen nach sich ziehen.

    Ein Mann steht auf einem Flachdach und betrachtet eine schwarze Pfütze.
    Nach einem Luftschlag auf eine Raffinerie in Teheran ging sogenannter Schwarzer Regen auf Teheran nieder (Bild vom 8.3.2026) (AFP / ATTA KENARE)
    Der Biologe Rolf Altenburger vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung sagte im Deutschlandfunk, der schwarze Rauch aus brennenden Tanklagern und Raffinerien trage viele verschiedene Stoffe in höhere Luftschichten. Regen wasche diese dann wieder aus. In der Folge könnte zum Beispiel Schwefelsäure akut die Haut angreifen, größere Partikel könnten Lunge und Atemwege beeinträchtigen. Die Nachwirkungen krebserregender Stoffe wie Benzol könnten jedoch über Jahre hinweg auftreten. Altenburger sagte, anders als bei früheren Ereignissen sei der Schwarze Regen hier auf Teheran und somit auf eine Millionenmetropole niedergegangen.
    Vor rund einer Woche wurde von schwarzem Regen in Irans Hauptstadt berichtet, der ölige und rußige Ablagerungen hinterlassen haben soll.
    Diese Nachricht wurde am 17.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.