Donnerstag, 01. Dezember 2022

Anspiel - Neues vom Klassik-Markt
Entdeckungen und Raritäten

Ein starkes Debüt, eine CD mit Aura und unbekannte Orchesterlieder sind für die Kritikerrunde Highlights des vergangenen Quartals. Andere CDs werfen aber Fragen auf: Brauchte es diese "Traviata"? Und wieso geht die Wiederentdeckung von Emilie Mayer so langsam voran?

Eleonore Büning und Bjoern Woll im Gespräch mit Susann El Kassar | 07.09.2022

Nadja Mchantaf (als Mimi) und Jonathan Tetelman (als Rodolfo) während der Fotoprobe zu La Boheme in der Komischen Oper Berlin, 23. Januar 2019.
2019 stand Tenor Jonathan Tetelman an der Komischen Oper Berlin als Rodolfo auf der Bühne - hier neben Nadja Mchantaf als Mimi. Seitdem hat seine Karriere kräftig an Fahrt aufgenommen, vor kurzem ist seine Debüt-CD "Arias" erschienen. (imago / Martin Müller)
Hier finden Sie die Informationen zu den sechs besprochenen CDs:
Arias
Jonathan Tetelman, Tenor
Orquesta Filarmonica de Gran Canaria
Leitung: Karel Mark Chichon
Deutsche Grammophon
L’Aurore
Werke von Bach, Ysaye, Benjamin, u.a.
Carolin Widmann, Violine
ECM
Jules Massenet: Orchesterlieder
Mit Cyrille Dubois, Jodie Devos, Nicole Carr, u.a.
Orchestre de chambre de Paris
Leitung: Hervé Niquet
Palazzetto BruZane
Emilie Mayer: Sinfonien Nr. 3 und 6
Philharmonisches Orchester Bremerhaven
Leitung: Marc Niemann
Hännsler Classics
La Traviata
Lisette Oropesa, René Barbera, Lester Lynch, u.a.
Dresdner Philharmonie
Daniel Oren
Pentatone
Félix Blumenfeld: 24 Préludes op.17
Marc Viner, Klavier
Piano Classics