
Selenskyj sagte bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Frankreichs Präsident Macron in Paris, dies trage nicht dazu bei, den Krieg in der Ukraine zu beenden, sondern stärke Russlands Position. Diese einzelne Lockerung durch die USA könne Russland rund zehn Milliarden Dollar einbringen, wofür Moskau weitere Waffen kaufen könne.
Macron: Zeitlich begrenzte Ausnahme
Macron nannte die US-Entscheidung eine zeitlich begrenzte Ausnahme, die die Sanktionen nicht dauerhaft infrage stelle. In seinen Gesprächen mit Präsident Trump habe dieser seine Haltung dazu nicht geändert, betonte Macron.
Merz: US-Entscheidung ist falsch
Bundeskanzler Merz hatte die US-Entscheidung zuvor als falsch bezeichnet und darauf verwiesen, dass Moskau weiter keine Verhandlungsbereitschaft im Krieg gegen die Ukraine zeige. Er wolle wissen, welche Motive dahinter stünden. Beim Öl gebe es aktuell ein Preisproblem, kein Mengenproblem, erklärte der CDU-Politiker. Auch innerhalb der G7-Gruppe sei man sich mit Ausnahme der USA einig, dass eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland nicht richtig sei. Merz betonte, Moskau zeige weiter keine Verhandlungsbereitschaft im Krieg gegen die Ukraine.
Russland begrüßt Entscheidung
Die russische Führung begrüßte die Entscheidung. Der Berater von Präsident Putin, Dmitrijew, sprach von rund 100 Millionen Barrel. Ohne russisches Öl könne der globale Energiemarkt nicht stabil bleiben, schrieb Dmitrijew bei Telegram.
Die USA hätten faktisch das Offensichtliche anerkannt. Eine weitere Lockerung der Beschränkungen für russische Energieträger werde immer unausweichlicher, meinte Dmitrijew.
Die USA hätten faktisch das Offensichtliche anerkannt. Eine weitere Lockerung der Beschränkungen für russische Energieträger werde immer unausweichlicher, meinte Dmitrijew.
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Diese Nachricht wurde am 13.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.






