Iran-Krieg
US-Militär greift iranische Schiffe in der Straße von Hormuz an - Wadephul rechnet nicht mit schnellem Kriegsende

Das US-Militär konzentriert seine Angriffe auf iranische Schiffe in der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus.

    Eine Karte zeigt die Straße von Hormuz, eine Meerenge südlich des Irans
    Die Straße von Hormuz liegt südlich des Irans und ist wichtig für die internationale Schifffahrt. (picture alliance / ZUMAPRESS.com / Andre M. Chang)
    Dabei seien unter anderem Boote versenkt worden, die Seeminen verlegen könnten, hieß es. Zuvor hatte der Sender CNN berichtet, dass der Iran damit begonnen habe, in der derzeit blockierten Meerenge Minen zu legen. US-Präsident
    Trump drohte mit einer deutlichen Ausweitung der Angriffe.
    Der Iran erklärte, eine neue Welle von Raketenangriffen auf israelische Großstädte und US-Militärbasen gestartet zu haben. Israel und mehrere Golfstaaten meldeten den Einsatz der Flugabwehr.
    Bundesaußenminister Wadephul sagte im ARD-Fernsehen, er rechne nicht mit einem schnellen Kriegsende. Das sei bei Gesprächen mit dem israelischen Außenminister Saar und US-Außenminister Rubio deutlich geworden. Der CDU-Politiker betonte, in den Gesprächen auf die Folgen des Krieges hingewiesen zu haben - vor allem mit Blick auf die Ölpreise und eine drohende Destabilisierung der Region. Wadephul war gestern zunächst nach Israel und anschließend nach Saudi-Arabien gereist.
    Diese Nachricht wurde am 11.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.