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Seit 16:30 Uhr Nachrichten

Aus Kultur- und Sozialwissenschaften

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Eine Frau liest in einer Hängematte am Badestrand eines Campingplatzes in Lindau ein Buch. (picture alliance / dpa / Karl-Josef Hildenbrand)

Forschungsprojekt zur MußeDie Kunst, die Gedanken fliegen zu lassen

Von einer fast vergessenen Notwendigkeit, der Muße, wird in jüngster Zeit wieder öfter gesprochen. Denn die meisten Menschen haben immer weniger Zeit zum Innehalten und Verweilen. Dabei ist Muße nachweisbar wichtig zum Lernen und für die Gesundheit. Ein Forschungsprojekt in Freiburg geht dem Phänomen interdisziplinär auf den Grund.


Die erste Ausgabe von "Charlie Hebdo" nach dem Anschlag zeigt eine Karikatur Mohammeds auf dem Titel (imago stock&people)

FU Berlin Über Freiheit der Kunst und ihre Grenzen

Moderne demokratische Staaten garantieren in ihren Verfassungen die Freiheit der Kunst. Aber gleichzeitig verpflichten sie sich, ein friedfertiges Miteinander aller Bürgerinnen zu garantieren. Wie ist das noch möglich nach dem Anschlag auf "Charlie Hebdo" im Januar? Müssen Künstler in Zukunft mehr Rücksicht nehmen auf die Empfindungen von Minderheiten?


Terrormiliz Islamischer Staat zerstört bedeutende antike Bildwerke in Mossul (picture alliance / dpa / Foto: Islamic State / Handout)

Zerstörung von KulturgüternKatastrophe für Menschheit und Wissenschaft

Zerstörungen in den assyrischen Städten Hatra und Nimrud, im Antikenmuseum von Mossul und der Bibliothek der Stadt, die Bedrohung der Oasenstadt Palmyra - der Vandalismus des IS macht deutlich, dass Krieg nicht nur mit menschlichem Leid verbunden ist, sondern auch mit mutwilliger Zerstörung des kulturellen Erbes.


 Vielfalt der Religionen: Buddhismus, Judentum, Katholische Kirche (picture alliance / dpa / Collage Deutschlandradio)

Ringvorlesung Uni Münster Wie beeinflussen Religionen sich gegenseitig?

Religionen sind keine monolithischen Gebilde, wo jede für sich und getrennt von allen anderen existiert. Judentum, Christentum und Islam, die sich alle auf den Stammvater Abraham beziehen, haben mehr miteinander zu tun, als ihre Dogmatiker wahrhaben wollen. Wo die offiziellen Religionsvertreter auf Abgrenzung drängen, wählen viele Gläubige heute einen anderen Weg.


Martin Heidegger (imago/United Archives International)

Heideggers "Schwarze Hefte"Enttäuschung und Entsetzen über den Antisemitismus

Experten sind so empört und zugleich entsetzt über die antisemitischen Ausfälle des Philosophen Martin Heidegger, dass inzwischen schon sein ganzen Werk in Frage gestellt wird. Kritisiert wurde auf einer internationalen Philosophen-Tagung an der Universität Siegen, dass die Erben Heideggers einen uneingeschränkten Zugang zu allen seinen Schriften verhindern.


Drei Jugendliche tragen -Shirts mit der Aufschrift "like us on Facebook". Foto: Sebastian Kahnert/dpa (dpa / picture alliance / Sebastian Kahnert)

Ausstellung in Dresden"Freundschaft" in Zeiten von Facebook

Im Durchschnitt hat jeder deutsche Facebook-Nutzer 350 Freunde. Aber was bedeutet das? Was sind das für "Freunde" und wird da der Begriff Freundschaft nicht gedankenlos benutzt vor dem Hintergrund hemmungsloser Kommerzialisierung? Nur einige Fragen, auf die eine Ausstellung im Deutschen Hygiene-Museum Antworten sucht.


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Nächste Sendung: 02.07.2015 20:10 Uhr

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Welche Helden braucht unsere Gesellschaft?
Ein philosophischer Blick auf Vorbilder von gestern und heute

Vom Umgang mit dem Bösen
Sozialwissenschaftler diskutieren im Einsteinforum in Potsdam über die Entstehung von Gewalt

Die „Asozialen“ jenseits der Gesellschaft
Über die Genese eines stigmatisierenden Begriffs aus der Nazizeit

Am Mikrofon: Bettina Köster
„Asozial“ - das geht leicht über die Lippen. Aber wer ist asozial und woher stammt eigentlich der Begriff. Fest steht, dass er ursprünglich nicht für Menschen am Rande der Gesellschaft verwendet wurde. Dazu kam es erst später. Richtig publik gemacht haben ihn erst die Nazis, die die sogenannten „Asozialen“ mit schwarzem Winkel versahen und ins KZ steckten. Bis heute sind diese Menschen keine anerkannten Opfer nationalsozialistischer Verfolgung  und haben folglich auch keinen Anspruch auf Entschädigung. Nach dem Krieg wurden die „Asozialen“ in der DDR inhaftiert und drangsaliert. Und auch in der Bundesrepublik wurden jene, die am Rande der Mehrheitsgesellschaft standen stigmatisiert. Und werden es bis heute.
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