Aus Kultur- und Sozialwissenschaften

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Zerstörung von KulturgüternKatastrophe für Menschheit und Wissenschaft

Terrormiliz Islamischer Staat zerstört bedeutende antike Bildwerke in Mossul (picture alliance / dpa / Foto: Islamic State / Handout)

Zerstörungen in den assyrischen Städten Hatra und Nimrud, im Antikenmuseum von Mossul und der Bibliothek der Stadt, die Bedrohung der Oasenstadt Palmyra - der Vandalismus des IS macht deutlich, dass Krieg nicht nur mit menschlichem Leid verbunden ist, sondern auch mit mutwilliger Zerstörung des kulturellen Erbes.


Die Sehitlik-Moschee am Berliner Columbiadamm am Tag der offenen Moschee zur blauen Stunde. (imago/Jens Jeske)

Demokratie und IslamEin spannungsreiches Verhältnis

Das Spannungsverhältnis zwischen Demokratie und Islam ist Thema einer öffentliche Vorlesungsreihe an der Universität Hildesheim. An der Hochschule beschäftigen sich gleich drei Professuren aus verschiedenen Blickwinkeln wie Nahost, Migrationspolitik und Demokratieforschung mit dem Islam.


In einem Regie-Raum befinden sich mehrere Bildschirme.  (picture-alliance / dpa / MTI)

Künstliche WahrheitenAuthentizität ist nur eine schöne Illusion

Politikeräußerungen müssen authentisch rüberkommen, das Wahlvolk muss glauben, was es hört. Manager oder Personalentwickler lernen in Seminaren authentisches Auftreten, was dann eher einer schauspielerischen Leistung nahekommt. In den Reality-Shows der TV-Sender werden echte Menschen zur Schau gestellt, als Identifikationsobjekte für ein voyeuristisches Publikum.


 Vielfalt der Religionen: Buddhismus, Judentum, Katholische Kirche (picture alliance / dpa / Collage Deutschlandradio)

Ringvorlesung Uni Münster Wie beeinflussen Religionen sich gegenseitig?

Religionen sind keine monolithischen Gebilde, wo jede für sich und getrennt von allen anderen existiert. Judentum, Christentum und Islam, die sich alle auf den Stammvater Abraham beziehen, haben mehr miteinander zu tun, als ihre Dogmatiker wahrhaben wollen. Wo die offiziellen Religionsvertreter auf Abgrenzung drängen, wählen viele Gläubige heute einen anderen Weg.


Martin Heidegger (imago/United Archives International)

Heideggers "Schwarze Hefte"Enttäuschung und Entsetzen über den Antisemitismus

Experten sind so empört und zugleich entsetzt über die antisemitischen Ausfälle des Philosophen Martin Heidegger, dass inzwischen schon sein ganzen Werk in Frage gestellt wird. Kritisiert wurde auf einer internationalen Philosophen-Tagung an der Universität Siegen, dass die Erben Heideggers einen uneingeschränkten Zugang zu allen seinen Schriften verhindern.


Drei Jugendliche tragen -Shirts mit der Aufschrift "like us on Facebook". Foto: Sebastian Kahnert/dpa (dpa / picture alliance / Sebastian Kahnert)

Ausstellung in Dresden"Freundschaft" in Zeiten von Facebook

Im Durchschnitt hat jeder deutsche Facebook-Nutzer 350 Freunde. Aber was bedeutet das? Was sind das für "Freunde" und wird da der Begriff Freundschaft nicht gedankenlos benutzt vor dem Hintergrund hemmungsloser Kommerzialisierung? Nur einige Fragen, auf die eine Ausstellung im Deutschen Hygiene-Museum Antworten sucht.


US-Präsident Obama bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus am 19.12.2014 (imago/UPI Photo)

Rhetorik im Wandel der ZeitVon der Redekunst der Griechen bis zum Poetry Slam der Gegenwart

Moderne Kommunikation findet meist nonverbal und digital statt. Pessimisten sprechen daher vom Niedergang der Redekunst in der medialen Gegenwartswelt. Der Kölner Germanist Karl-Heinz Göttert hat nun herausragende Reden der jüngeren und älteren Vergangenheit untersucht und ist dabei auf eine europäische Eigenart gestoßen.


Zeitgenössisches Porträt des deutschen Staatsmanns Otto von Bismarck (1815-1898).  (picture alliance / Bibliographisches Institut & F.A)

200. GeburtstagWie blickt die Wissenschaft heute auf Otto von Bismarck?

Otto von Bismarck war der bedeutendste deutsche Staatsmann des 19. Jahrhunderts. Gleichwohl ist er bis in die Gegenwart hinein so umstritten wie kein zweiter Politiker: 200 Jahre nach seiner Geburt beurteilen Historiker seine Rolle in der deutschen Geschichte immer noch höchst unterschiedlich.


Ein Berggorilla im kongolesischen Urwald (picture alliance / Mika Schmidt)

AnthropologieDer Mensch, ein Tier

Wie viel Tier steckt im Menschen? Ist der Mensch ein Tier? Folgt man Charles Darwin, so ist der Unterschied zwischen Tier und Mensch nur graduell, nicht grundsätzlich. Doch daran entzünden sich auch heute noch Diskussionen. An der anthroposophisch ausgerichteten Universität Witten-Herdecke fand dazu ein Kolloquium statt.

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Die Berlinische Galerie - Museum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur. (dpa / Tim Brakemeier)

Berlinische GalerieEhrenrettung der Brutalismus-Architektur

Die Berliner Bauten der 60er-Jahre sind oft alles andere als schön. Manche finden sie sogar so furchtbar, dass sie für deren Komplettabriss plädieren. Unter dem Titel "Radikal modern: Planen und Bauen in den 1960er-Jahren" tritt nun die Berlinische Galerie mit einer Ausstellung zur Ehrenrettung des sogenannten Brutalismus an.

Das Kulturgespräch

Mikrofone stehen auf einem Tisch. (picture alliance / dpa / Marc Müller)

RundfunkMedien und Regulierung in konvergenten Zeiten

Seit Jahrzehnten funktioniert Medienregulierung in Deutschland so: Ein Rundfunkunternehmen will einen neuen Sender gründen, stellt einen Antrag auf Zulassung bei der zuständigen Landesmedienanstalt, bekommt eine Zusage oder eine Ablehnung.

Martin Heidegger (imago/United Archives International)

DebatteWas bleibt von Heideggers Philosophie?

Umstritten sind nach dem Erscheinen der Schwarzen Hefte, wie mit der Philosophie Heideggers, mit philosophisch begründetem Nationalsozialismus und Antisemitismus, wie mit dem Erbe des berühmten deutschen Philosophen umgegangen werden soll. Die Universität Freiburg, die den Autor von Sein und Zeit und seine Vorlesungen berühmt gemacht hat, diskutiert, den ehemaligen Lehrstuhl umzuwidmen.

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