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Seit 19:15 Uhr Zur Diskussion

10. Leibniz-Kongress Leibniz liefert immer noch neuen Stoff für Diskussionen

Alle fünf Jahre treffen sich Leibniz-Forscher in Hannover. Denn hier befindet sich der Nachlass des umfassend Gelehrten. Der diesjährige 10. Leibniz-Kongress findet unter dem Motto "Für unser Glück oder das Glück anderer" statt. Dabei geht es um die Ideen des Gelehrten, die nicht nur die Philosophie betreffen.


Gewalt und TerrorismusNicht alle Täter sind Psychopathen

"Die Tat eines Wahnsinnigen!" - so urteilen Öffentlichkeit und Medien häufig, wenn bei Terroranschlägen oder Amokläufen unbeteiligte Menschen getötet werden. Doch wer glaubt, dass die meisten Täter psychisch krank sind, der irrt.


Psychopathen im Arbeitsleben"Furchtlose Dominanz kann am Arbeitsplatz auch positive Effekte haben"

Psychopathische Persönlichkeiten gibt es nicht nur in der Fantasie von Hollywood-Regisseuren, sondern gelegentlich auch im Kollegenkreis in der Firma. Eigenschaften, die solchen Personen zugeschrieben werden, müssten nicht unbedingt negativ sein, sagte die Wirtschaftspsychologin Nora Schütte im DLF. Furchtlose Dominanz etwa könne sogar besonders günstig sein.

Diskurse der Rechten Von allzu einfachen Antworten

In Zeiten von AfD-Wahlerfolgen und Pegida-Aufmärschen versuchen Wissenschaftler verschiedener Disziplinen, das Feld der rechten Politik genauer zu analysieren. Welche Themen macht sich der rechte Rand zu eigenen? Mit welchen populistischen Mitteln werden sie verbreitet? Vor allem in politisch turbulenten Epochen haben Rechte offenbar leichtes Spiel.


Fehlerkultur in unterschiedlichen GesellschaftenSchöner Scheitern

Irren ist menschlich: In jeder Gesellschaft, in jeder Kultur gibt es eine bestimmte Art und Weise, Fehler zu bewerten und mit Fehlern umzugehen. Die Null-Fehler-Logik ist überholt, und Fehlerkultur ist längst ein Begriff aus Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Aus Irrtümern kann man lernen - es kommt auf den richtigen Umgang damit an.


Neuere und Neueste GeschichteDas Ruhrgebiet - seit 200 Jahren permanent im Wandel

Das Ruhrgebiet mit fünf Millionen Einwohnern ist Schmelztiegel der Kulturen, Weltmeister in Sachen Integration. Beispielhaft steht dafür die Eingliederung der einstigen Ruhrpolen und der einstigen Gastarbeiter. Der Ballungsraum lebt seit Jahrhunderten den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel. Aber der "Ruhrpott" ist auch eine Region zwischen Depression und Hoffnung.

Religionssoziologe Detlef PollackDeutsch-Türken fühlen sich hier wohl, aber...

Fast alle Deutschen mit türkischen Wurzeln hätten einen positiven Bezug zu Deutschland, sagte der Religionssoziologe Detlef Pollack von der Uni Münster im DLF. Zugleich sei aber der islamische Fundamentalismus unter ihnen weit verbreitet. Das gehe aus einer Emnid-Umfrage hervor.


TagungErste Weltkrieg in der Geschichtsschreibung der DDR

Die Teilung Deutschlands hat zu unterschiedlichen Geschichtsschreibungen in der DDR und in der Bundesrepublik geführt, insbesondere was die Rolle der Sowjetunion und der USA im Zweiten Weltkrieg betrifft. Aber wie in der DDR der Erste Weltkrieg interpretiert wurde, ist bislang kaum untersucht worden. An der Europa-Universität Viadrina trafen sich Wissenschaftler dazu zu einer Tagung.


Die vierte industrielle RevolutionWo bleibt der Mensch, wenn die Roboter kommen?

Die vierte industrielle Revolution wird kommen, da sind sich Experten einig. Unklar ist aber, was das für den Menschen bedeutet und welche Berufsgruppen vielleicht besonders betroffen sind.


StädteplanungEine Stadt ist nur so gut wie ihre öffentlichen Räume

"Die dritte Dimension der Stadt", unter diesem Titel haben Experten in Zürich über die Zukunft des Städtebaus diskutiert. Besonderes Augenmerk galt den Straßen und öffentlichen Plätzen, die aus ihrer Sicht einen entscheidenden Beitrag zum Wohlfühlfaktor in der Stadt leisten. Ein weiteres Thema: Digitalisierung und ihr Einfluss auf die Stadt.


Sexueller MissbrauchDen Betroffenen zuhören

Sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Vielen Opfern fällt es schwer, sich Angehörigen oder Beratungsstellen anzuvertrauen - das Gefühl der Scham ist oft zu groß. Eine unabhängige Expertenkommission will die Fälle in Heimen, Schulen und Familien jetzt aufarbeiten.


Antike Vorstellungen von Körper und SeeleWie ein achtarmiger Oktopus

Befindet sich die Seele im Herzen oder im Gehirn? Und was ist die Seele überhaupt? Darüber zerbrachen sich antike Philosophen und Mediziner den Kopf. Seit Dienstag widmet sich die Ausstellung "Die Seele ist ein Oktopus" im Medizinhistorischen Museum der Charité antiken Vorstellungen vom belebten Körper. Und das mitten zwischen den pathologischen Präparaten des Mediziners Rudolf Virchow.


ReligionWarum Menschen glauben

Jede bekannte Kultur basiert auf einem religiösen Fundament, Religion spielt in der Menschheitsgeschichte eine nicht zu unterschätzende Rolle. Sinnstiftung, moralische Orientierung - Wissenschaftler suchen schon lange nach Erklärungen dafür, warum Menschen glauben. Letzte Antworten gibt es nicht - aber einige neue Forschungsergebnisse.


AusstellungDie ungeheime Welt der Spionage

Lassen sich in der langen Geschichte der Spionage Muster der Agenten erkennen? Ist Spionage nur ein Spiel? Und sind Spieler für den Agentenberuf am besten geeignet oder Bürokraten? Die geheime Welt der Spionage wird in Deutschland nur selten erforscht. Nach zwei Historikertreffen zum Thema wurde jüngst die Ausstellung "Achtung Spione" in Dresden eröffnet.

Weitere Beiträge

Nächste Sendung: 28.07.2016 20:10 Uhr

Aus Kultur- und Sozialwissenschaften
Olympia unterm Hakenkreuz
Die Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin

Keine Gesellschaft kommt ohne Helden aus
Wissenschaftler der Uni Freiburg erforschen das Heldentum von der Antike bis zur Gegenwart

Spielen auch genetische Einflüsse eine Rolle?
Eine interdisziplinäre Forschergruppe der Uni Bielefeld fragt nach den Ursachen sozialer Ungleichheiten

Am Mikrofon: Michael Roehl

„Diese Olympiade ist ein ganz großer Durchbruch“, jubelte Joseph Goebbels bereits, als die Spiele noch kaum begonnen hatten. Lange Zeit wurde diese Einschätzung von der Geschichtswissenschaft geteilt, zumal auch viele Zeitgenossen von einem Völkerfest unterm Hakenkreuz schwärmten. Unbestritten ist, dass das NS-Regime eine bis dahin beispiellose Propagandaanstrengung unternommen hat, um das Bild eines friedliebenden Deutschlands zu zeichnen. Doch mittlerweile streiten Historiker darüber, ob die gewünschte Botschaft damals wirklich im In- und Ausland ankam und wie nachhaltig sie wirkte. Pünktlich zum 80. Jubiläum hat der Berliner Kulturhistoriker Oliver Hilmes die 16 Tage im August 1936 minutiös rekonstruiert, von den Jubelorgien für Hitler bis hin zu Polizeiberichten über kleine Widerstandsaktionen etwa der Exil-SPD. Andere Forscher zeichnen die Versuche jüdischer und dunkelhäutiger Sportler nach, sich nicht von Nationalsozialisten vereinnahmen zu lassen. So entsteht ein differenzierteres Bild von Hitlers Sommermärchen.
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