Sonntag, 19.09.2021
 
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Nächste Sendung: 19.09.2021 09:30 Uhr

Essay und Diskurs
50 Jahre Theorie der Gerechtigkeit (3/3)
Tamara Jugov im Gespräch mit Pascal Fischer

Vor 50 Jahren erschien „A Theory of Justice“ des Harvard-Philosophen John Rawls. Stößt die lange Jahre gültige Gerechtigkeitstheorie heute an ihre Grenzen? Wie könnte oder müsste man Rawls‘ Theorie für die Gesellschaft von heute aktualisieren?
Mit der Veröffentlichung von „A Theory of Justice“ vor 50 Jahren (in Deutschland 1975) begann eine neue Ära in der politischen Philosophie im Diskurs über Gerechtigkeit und die sogenannten Vertragstheorien. John Rawls (1921- 2002) begründet in seiner „Theorie der Gerechtigkeit“ in einer ebenso umfassenden wie detaillierten Argumentation auf rund 600 Seiten die Idee einer „Gerechtigkeit als Fairness“. Seit den 50er-Jahren kreisen die wissenschaftlichen Arbeiten in Harvard lehrender Philosophen um diese Grundidee, von ihm erneuert mit Hilfe spieltheoretischer, wirtschaftswissenschaftlicher und psychologischer Erkenntnisse.
Tamara Jugov, geboren 1980, seit Juli 2021 Professorin für Praktische Philosophie an der TU Dresden. Promotion 2014 in Politischer Theorie an der Goethe Universität Frankfurt über Fragen der internationalen Politischen Theorie.
Ihre Forschungsschwerpunkte liegen insbesondere auf Theorien sozialer und globaler Gerechtigkeit, Theorien der Macht- und Beherrschungskritik sowie Fragen der Feministischen Philosophie.
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