Dienstag, 07. Februar 2023

Inflation
Warum steigen die Preise?

In Deutschland erreichte die Inflation 2022 erstmals seit Jahrzehnten die Marke von zehn Prozent. Auch wenn die Teuerungsrate zuletzt leicht zurückging, bleibt der Inflationsdruck hoch. Wie entsteht Inflation und wie wird gegengesteuert?

08.01.2023

    Eine Frau mit Einkaufstüten steht vor einem Gemüsestand.
    Sorgen um die Kaufkraft in Deutschland: Die Inflation ist so hoch wie seit 70 Jahren nicht mehr. (IMAGO / Westend61 / IMAGO / Natalia Deriabina)
    Das Jahr 2022 brachte in Deutschland die größte Preissteigerung, die das wiedervereinigte Deutschland bisher erlebt hat. Wegen teurer Energie und Nahrungsmittel erhöhten sich die Preise durchschnittlich um 7,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am 3.1.2023 mitteilte.
    Zuletzt schwächte sich die Inflation aber ab. Lag die Teuerungsrate im November 2022 noch bei zehn Prozent, ist sie im Dezember auf 8,6 Prozent gefallen. Dennoch ist die Inflationsrate auf dem höchsten Niveau seit etwa 70 Jahren. Angetrieben von steigenden Energie- und Lebensmittelpreisen legten die Verbraucherpreise gerade von September bis November 2022 gegenüber den Vorjahresmonaten sehr stark zu.

    Inflationsrate in Deutschland

    Wie entstehen Inflation und Deflation?

    Inflation ist der anhaltende Wertverlust von Geld durch steigende Preise. Preissteigerungen können verschiedene Ursachen haben, etwa die Verknappung bestimmter Güter oder Dienstleistungen. Derzeit sind immer noch zum Beispiel viele Baustoffe knapp, aber auch Computerchips. Wegen der hohen Nachfrage erhöhen sich die Preise der Produkte. Dieser Preisanstieg wird von den Unternehmen an die Verbraucher weitergegeben.
    Eine Deflation ist sozusagen das Gegenteil der Inflation. Hier gehen die Preise stetig zurück, Güter und Dienstleistungen werden billiger. Die Gründe können ebenfalls unterschiedlich sein: die Nachfrage privater Haushalte sinkt oder die Nachfrage aus dem Ausland nach Importwaren. Gefährlich ist eine Deflation, weil sie eine Abwärtsspirale in Gang setzen kann: Werden fallende Preise erwartet, werden Investitionen und Käufe zurückgestellt – die Wirtschaft stockt.

    Was treibt aktuell die Preise?

    Schon im Jahresdurchschnitt 2021 hatten sich vor allem die Energieprodukte verteuert - sie legten gegenüber dem Vorjahr deutlich um 10,4 Prozent zu, nach einem Rückgang um 4,8 Prozent im Jahr 2020. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher spürbare Preiserhöhungen gab es 2021 vor allem bei leichtem Heizöl und bei Kraftstoffen. Auch die Preise für andere Haushaltsenergie wie Erdgas und Strom erhöhten sich.
    Im Jahr 2022 gingen die Preissteigerungen bei Energie weiter. Sie werden zum einen von der weltweiten Konjunkturerholung nach dem wirtschaftlichen Einbruch durch Corona angeheizt. Aber vor allem die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine lassen die Energiepreise und auch die Lebensmittelpreise seit Monaten deutlich anziehen. Die Steigerung der Ölpreise hängt unter anderem mit dem sechsten EU-Sanktionspaket zusammen, mit dem sich die EU im Mai 2022 entschieden hatte, rund 90 Prozent der russischen Öllieferungen in die EU zu beenden. Inzwischen sind auch die Strompreise und zwischenzeitlich vor allem die Gaspreise sprunghaft angestiegen. Letzteres liegt vor allem daran, dass Russland seine Gaslieferungen nach Europa seit Kriegsbeginn immer weiter reduziert hat und Lecks als Folge eines Anschlags an den Gas-Pipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2 aufgetreten sind.

    Aussicht auf 2023

    Die führenden deutschen Wirtschaftsinstitute erwarten angesichts der Energiekrise für 2023 ein Einbrechen der Konjunktur. In seinem Jahresgutachten hat der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung im November 2022 prognostiziert, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt in 2023 real um 0,2 Prozent zurückgehen wird.
    Im Frühjahr war der Rat noch von einem Wachstum von 3,6 Prozent für 2023 ausgegangen. Die stark gestiegenen Gaspreise erhöhten die Energiekosten drastisch und führten zu einem massiven gesamtwirtschaftlichen Kaufkraftentzug, hieß es zur Begründung. Die Zuspitzung auf den Gasmärkten bedeute für Deutschland einen permanenten Wohlstandsverlust.
    Die Inflation werde allerdings weiter abflachen und 2023 bei 7,4 Prozent liegen. Das sei weiter ein hohes Niveau.
    Auch Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, sieht bei der Inflation eine Trendumkehr. Für das kommende Jahr erwartet er einen deutlichen Rückgang der Inflation. Einige Indikatoren deuteten daraufhin, dass man den Höhepunkt bereits erreicht habe, sagte Hüther im Deutschlandfunk. So registriere man seit mehreren Monaten niedrigere Erzeugerpreise, und auch bei den Kosten für Energie deute sich eine Entspannung an. Der Inflationsdruck werde daher stetig abnehmen. Dennoch werde 2023 ein wirtschaftlich herausforderndes Jahr für Deutschland.
    Die Bundesregierung versucht unterdessen, die Belastungen für Verbraucher und Wirtschaft durch die Inflation abzumildern. Drei Entlastungspakete wurden dafür gebilligt. Außerdem sollen Haushalte und Unternehmen mit einer Gas- und Strompreisbremse entlastet werden.

    Was sind Auswirkungen und Gefahren von Inflationsraten?

    Steigende Inflationsraten können für die Verbraucher einen Verlust ihrer Kaufkraft bedeuten. Das heißt: Für eine bestimmte zur Verfügung stehende Geldsumme können bei einem Anstieg der Inflation nicht mehr in gleichem Maße Waren gekauft oder Dienstleistungen in Anspruch genommen werden. Daher ist es für die Beurteilung inflationärer Tendenzen sehr wichtig, auf die Entwicklung von Löhnen und Gehältern zu schauen. Steigen sie in der Teuerung nicht oder im Verhältnis zum Anstieg der Preise zu wenig, schwindet die Kaufkraft der Konsumenten.
    Entwicklung der Reallöhne, der Nominallöhne und der Verbraucherpreise
    Konnten private Haushalte während der Corona-Pandemie im Zeitraum von April 2020 bis März 2021 mehr sparen als in anderen Jahren - laut ifo-Institut gut 70 Milliarden Euro -, haben Verbraucher seit Ende 2021 verstärkt auf diese Ersparnisse zurückgegriffen. Weil die Verbraucher ihre Rücklagen einsetzten, konnte in den ersten Monaten des Jahres trotz steigender Verbraucherpreise der Konsum privater Haushalte ausgeweitet werden. Nun dürften laut ifo-Institut diese Ersparnisse durch die hohe Inflation aufgebraucht sein. Das heißt auch, dass nicht mehr mit dem privaten Konsum als Konjunkturmoter für die zweite Hälfte des Jahres gerechnet wird - weil die Teuerung vor allem bei Energie und Nahrungsmitteln weiter zunimmt.
    Außerdem sind in der ersten Hälfte des Jahres 2022 die Tarifgehälter nicht so stark gestiegen wie die Verbraucherpreise. Nach einer Analyse der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung stiegen die Tariflöhne durchschnittlich um 2,9 Prozent. Bei einem gleichzeitig sehr viel stärkeren Anstieg der Verbraucherpreise ergab sich daraus ein Reallohnverlust von 3,6 Prozent. Wichtig ist die Inflation auch für die Geldanlage und den Vermögensaufbau - etwa zur Altersvorsorge. Steigt die Inflation, nicht aber die Zinsen, wird angelegtes Vermögen immer weniger wert.
    Auf die sozialen Folgen der Inflation wies Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, vor Weihnachten hin. Die explodierenden Lebenshaltungskosten brächten viele Menschen an ihre Belastungsgrenze und darüber hinaus, sagte Schneider dem Sender RTL.
    Mit der Einführung des Bürgergeldes 2023 erhöhen sich auch die Regelsätze. Für alleinstehende Erwachsene sollen sie um 53 Euro auf dann 502 Euro pro Monat steigen, unter Hartz IV gibt es aktuell 449 Euro. Auch die anderen Regelsätze sollen steigen.
    Dennoch fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband ein weiteres Entlastungspaket. Sollte die Not wie erwartet weiter zunehmen, werde die Regierung reagieren müssen, sagte Hauptgeschäftsführer Schneider. Es brauche unter anderem sehr schnell eine Erhöhung des Bürgergeld-Regelsatzes auf 725 Euro statt der ab Januar geltenden 502 Euro.

    Was besagt die Inflationsrate?

    Als Inflationsrate wird der prozentuale Anstieg des allgemeinen Preisniveaus in einem bestimmten Zeitraum bezeichnet, in der Regel ein Jahr, und zwar gemessen an einem Preisindex.
    In Deutschland wird die Inflationsrate von den Statistischen Landesämtern und dem Statistischen Bundesamt in Wiesbaden berechnet. Jeden Monat werden zu diesem Zweck Einzelpreise erfasst, und zwar von Waren und von Dienstleistungen. Insgesamt werden Preise von rund 600 Güterarten erhoben: Sie bilden den sogenannten Warenkorb. Er wird als repräsentativ angesehen, allerdings gibt es auch immer wieder Diskussionen darüber, ob er richtig zusammengesetzt ist.

    Wie nehmen Zentralbanken Einfluss auf Preisstabilität?

    Die Sicherung stabiler Preise ist in der Regel die originäre Aufgabe der Zentralbanken. Sie sind daher idealerweise nicht an Weisungen von Regierungen gebunden. In Deutschland hat über viele Jahre die Deutsche Bundesbank die Steuerung der Geldpolitik verantwortet. Seit der Einführung des Euro-Systems, deren Mitglied die Bundesbank ist, ist die Europäische Zentralbank zuständig. Auch sie ist vorrangig dem Ziel der Preisstabilität verpflichtet. Das unterscheidet sie zum Beispiel von der US-amerikanischen Zentralbank Federal Reserve (Fed). Diese berücksichtigt in ihren geldpolitischen Entscheidungen auch Effekte für den Arbeitsmarkt.
    Preisstabilität sieht die EZB dann als am besten gewährleistet an, wenn mittelfristig ein Inflationsziel von zwei Prozent angestrebt wird. Dieses Ziel ist symmetrisch, das bedeutet: negative Abweichungen von diesem Zielwert sind genauso unerwünscht wie positive Abweichungen. Es wird angenommen, dass die Gefahr einer Deflation dann nicht besteht, weil es eine maßvolle Teuerung gibt. Die Bedrohung durch eine "galoppierende", also stark zunehmende Inflation wäre bei einer beherrschbaren Preissteigerung von zwei Prozent ebenfalls nicht gegeben.
    Das bisherige Ziel einer Inflationsrate von nahe zwei Prozent hat die EZB aber über lange Zeit nicht erreicht. Normalerweise erhöhen die Zentralbanken die Zinsen, wenn die Teuerung zunimmt, um die Preise stabil zu halten. Denn bei höheren Zinsen werden Kredite teurer und daher seltener aufgenommen. Es entsteht weniger Nachfrage und damit weniger Druck auf die Preise.
    In den vergangenen zehn Jahren hat die EZB die Zinsen immer wieder gesenkt beziehungsweise auf einem niedrigen Niveau belassen, um auf diese Weise Geld günstiger zu machen und ein Anziehen der Inflation zu erreichen. Seit März 2016 lag der Leitzins im Euroraum bei 0,0 Prozent.

    EZB auf neuen Pfaden

    Als Reaktion auf die inzwischen sehr hohe Inflationsrate hat die EZB ihren bisherigen Kurs des billigen Geldes verlassen. Seit dem 27. Juli 2022 erhöhte sie den Leitzins bereits fünf Mal deutlich: Zunächst von 0 auf 0,5 Prozent, am 8. September 2022 und am 27. Oktober erneut um jeweils 0,75 Prozentpunkte, am 15. Dezember um weitere 0,5 Punkte und schließlich am 2. Februar 2023 auf nun 3 Prozent.
    Bereits im Juli definierte die EZB das Inflationsziel von nahe zwei Prozent auf zwei Prozent. Außerdem kündigte die Zentralbank das Aus für das milliardenschwere Anleihe-Ankaufprogramm APP (Asset Purchase Programme) an. Mit diesen gigantischen Ankäufen hatte die EZB auf die Coronakrise reagiert, um die Wirtschaft zu stabilisieren.
    (Die IWF-Chefin, Christine Lagarde, soll Mario Draghi an der Spitze der Europäischen Zentralbank nachfolgen
    EZB-Chefin Christine Lagarde wird für ihre Zinspolitik kritisiert (AFP / Saul Loeb)
    Viele Experten hatten die Zinsanhebung im Juli als zu zögerlich kritisiert. Die EZB hätte die Erhöhung höher ausfallen lassen und umgehend umsetzen können. Auch für Ifo-Präsident Clemens Fuest kam das Vorgehen der Notenbank zu spät. Er rechnete schon damals mit einem Abrutschen in eine Rezession.
    Doch die EZB steckt in einem Dilemma: Erhöht sie die Zinsen zu schnell, könnte das für die hochverschuldenden EU-Länder gefährlich werden. Länder wie Italien, Spanien oder Griechenland müssen schon jetzt wieder deutlich mehr Zinsen für Staatsanleihen bezahlen. In einer Sondersitzung Mitte Juni 2022 beschlossen die europäischen Währungshüter daher, höher verschuldeten Euro-Ländern besonders unter die Arme zu greifen. Um zu gewährleisten, dass die Straffung der lockeren Geldpolitik diese Länder nicht zu sehr belastet, sollen Gelder aus auslaufenden Anleihen des beendeten Corona-Notkaufprogramms PEPP wieder investiert werden.
    Michael Voigtländer vom Institut der Deutschen Wirtschaft geht davon aus, dass die EZB der aktuellen Inflation nur wenig entgegensetzen kann. Schließlich werde die Inflation aktuell durch Knappheit von Gütern angetrieben und daran könne die EZB nichts ändern, sagte der Ökonom im Deutschlandfunk. Klassischerweise sei Inflation durch Nachfrage getrieben, da könne die EZB dann mit Zinserhöhungen gegensteuern.

    Was lehrt die Geschichte?

    Dass die Bundesbank für die D-Mark eine sehr strikte, auf Preisstabilität ausgerichtete Geldpolitik verfolgte, hat mit dem historischen Trauma der Deutschen zu tun: nämlich der Erfahrung der Hyperinflation des Jahres 1923. Als Hyperinflation wird eine Geldentwertung bezeichnet, die 50 Prozent im Monat in der Spitze übersteigt. Die Bilder von Schubkarren voller Geldscheine waren im Bewusstsein der Deutschen im 20. Jahrhundert gegenwärtig. Letztlich war die "harte D-Mark" eine Folge dieser Erfahrung.
    Der Ökonom Thomas Mayer sieht in der Hyperinflation von 1923 einen historischen Präzedenzfall. Damals sei die Produktion in Folge von Streiks zum Stillstand gekommen, der Staat habe die Ausfälle über Transfers der Reichsbank kompensiert. Die Folge sei eine Hyperinflation gewesen. Auch während der Lockdowns 2020 und 2021 sei der Produktionsausfall kompensiert worden - durch Schulden, die von der Zentralbank finanziert wurden. Dabei habe man sich aber verrechnet, denn das Angebot sei nach der Lockerung nicht wie antizipiert zurückgekommen.
    Mayer sieht eine weitere Parallele zur Wirtschaftskrise der 1970er-Jahre. Damals gab es ebenfalls einen negativen Angebotsschock, als sich die Rohstoffe verknappten, die Geldbeschaffung groß war und es infolgedessen zu einer sogenannten Stagflation kam. In den USA wurde unter der Reagan-Administration eine drastische Zinserhöhung vorgenommen sowie Deregulierung und Steuersenkung. In Deutschland, wo die Inflation Anfang der 1970er-Jahre ebenfalls bei 7,5 Prozent lag, habe die Bundesbank den Geldmarktzins, der sich direkt vom Leitzins ableite, auf über zehn Prozent geschleust. Auch jetzt müsse man eine sehr tiefe Rezession einleiten, um gegenzusteuern. Denn das Problem sei verschleppt worden, sagte Mayer Anfang Mai 2022 im Deutschlandfunk.

    Könnte es auch zu einer Stagflation kommen?

    Unter Stagflation versteht man ein Szenario, in dem die Wirtschaft stagniert und die Preise gleichzeitig anziehen. Erste Experten meinen, dass aktuell eine Stagflation in Europa drohen könnte. Der Krieg in der Ukraine und die daraufhin beschlossenen Sanktionen werden die wirtschaftlichen Aktivitäten deutlich belasten, gleichzeitig treiben sie die Rohstoffpreise nach oben.
    Stagflation sorgt für einen Teufelskreis. Die gestiegenen Preise senken die Nachfrage, Unternehmen produzieren weniger und müssen daher auch Arbeitsplätze streichen, auch weil die Mitarbeitenden wegen gestiegener Preise höhere Löhne fordern. Die Arbeitslosigkeit steigt an und darüber fällt wiederum die Nachfrage.
    Stagflation ist für die Notenbanken ein tückisches Problem. Um die Inflation zu bremsen, würden sie eigentlich die Zinsen erhöhen – das allerdings setzt dem Wachstum zu, und die Wirtschaft wächst in einer Stagflation ohnehin nicht. Umgekehrt würden die Notenbanken gerne die Zinsen senken, um die Wirtschaft zu stützen – das treibt dann allerdings die Inflation.
    Um aus einer Stagflation zu entkommen, müssen die Notenbanken vor allem Vertrauen schaffen. Vertrauen, dass die Preise nicht weiter steigen werden. Besteht dieses Vertrauen, können Unternehmen wieder neue Arbeitsplätze schaffen, weil sie nicht länger mit steigenden Lohnforderungen und fallender Nachfrage rechnen.
    (Quellen: Klemens Kindermann, dpa, Reuters, AFP, cp, pto, tih)