
Mit zwei Beobachtungskuppeln und einem Teleskop mit 50 Zentimetern Spiegeldurchmesser ist sie fast schon professionell ausgestattet. Dazu kommen vier Linsenfernrohre, von denen das größte beachtliche 15 Zentimeter Objektivdurchmesser hat. Da es an der Universität des Saarlands kein Institut für Astronomie gibt, ist diese Einrichtung des Vereins der Amateurastronomen so etwas wie die Saarländische Sternwarte.
Die Mitglieder des Vereins bemühen sich sehr, das nahezu perfekt finstere Firmament im Norden ihres Bundeslandes zu bewahren. Eine Messstation überwacht regelmäßig die Dunkelheit des Himmels.
Auf Anregung des Vereins und mit Unterstützung des Tourismusverbands verfolgt das Projekt „Sankt Wendeler SternenLand“ das Ziel, die Lichtverschmutzung durch die nahe dem Peterberg gelegenen Gemeinden zu reduzieren. Langfristig soll das gesamte Sankt Wendeler Land die internationale Zertifizierung als „Dark Sky Community“ bekommen – als Gebiet, in dem viel dafür getan wird, die Nächte dunkel zu halten, zum Wohl von Menschen und Natur.
Schirmherr des Projekts ist – kein Wunder – Matthias Maurer. Der kann die Dunkelheit erst wieder genießen, wenn er im April zur Erde zurückkehrt. Bis dahin zieht er noch oft in gut 400 Kilometern Höhe über das Saarland.