UEFA-Turnierdirektor Kallen
Keine Sorge um die Stimmung bei der Heim-EM

Für UEFA-Turnierdirektor Martin Kallen steht es bereits fest, dass die UEFA EURO 2024 wirtschaftlich ein Erfolg werde. Auch die bislang vermisste Euphorie im Gastgeberland werde sich noch einstellen, sagte Kallen auf dem Sportmarketing-Kongress Spobis.

Von Matthias Friebe | 01.02.2024
UEFA-Turnierdirektor Martin Kallen beim Kongress Spobis in Hamburg
UEFA-Turnierdirektor Martin Kallen versprach beim Kongress Spobis in Hamburg eine erfolgreiche Heim-EM, zumindest aus wirtschaftlicher Sicht (IMAGO / Kirchner-Media)
Die Organisation auf bestem Weg, schon jetzt alle wirtschaftlichen Ziele erreicht: UEFA-Turnierdirektor Martin Kallen ist sehr zufrieden vier Monate vor dem Start der Fußball-EM in Deutschland. Und dass, obwohl im Gastgeberland selbst noch keine große Vorfreude aufkommen will. "Wird ja viel darüber geschrieben, dass die Stimmung noch nicht so da ist. Wir glauben und wir sehen, dass die Stimmung schon da ist."

UEFA-Turnierdirektor: "Deutschland bei Logistik und Stadien so gut wie kein anderes Land in Europa"

Allein die überwältigende Kartennachfrage sei ein Beweis dafür, so Kallen. Für die eine Million Tickets in der ersten Verkaufsphase seien 140 Millionen Anfragen eingegangen. Überhaupt sieht er Deutschland bestens vorbereitet für das Turnier im Sommer: "Wenn wir nicht in Deutschland so ein Turnier organisieren können, dann wo", fragte der Turnierdirektor rhetorisch. Größere Herausforderungen erwartet er keine mehr, gerade in Fragen der Logistik und der Stadien sei Deutschland so gut wie kein anderes Land in Europa.
Was den europäischen Verband auch freut: Wirtschaftlich wird die nächste EM ein großer Erfolg, das stehe jetzt schon fest, sagte Kallen auf dem Sportbusiness-Kongress Spobis in Hamburg. "Unser Ziel ist über 2,4 Milliarden Umsatz zu erzielen, und das werden wir erreichen."

Erfolgsmeldungen bei Sponsoring und TV-Rechten: "Quasi ausverkauft"

Im Sponsorenbereich sei der Turnier quasi ausverkauft, die letzten Partner würden in den kommenden Tagen vorgestellt, ähnliches auf dem Fernsehmarkt. "Im Fernsehmarkt sind wir quasi ausverkauft. Wir haben noch zwei, drei kleinere Bereiche in Asien, die wir verkaufen sollten, sonst sind wir ausverkauft."
Aus Sicht des europäischen Fußballs ist also alles auf bestem Weg. Und die Stimmung, so der Turnierdirektor, die werde in Deutschland auch noch kommen.