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Seit 14:00 Uhr Nachrichten

Die Stadt planen (4/4)Experimentelle Architektur - Die Zukunft der Stadt

Die Berliner Architektengruppe Raumlabor beschäftigt sich mit den Schnittstellen von Architektur, Stadtplanung, Kunst und Intervention. In zeitlich begrenzten Projekten - zum Beispiel den "Shabbyshabby-Apartments" in München oder dem "Kitchen Monument" in Liverpool und Berlin - erkundet sie den urbanen Raum nach Möglichkeiten einer alternativen Nutzung.


Die Stadt planen (3/4)Jan Gehl, der menschenfreundliche Architekt

Jan Gehl interessiert sich nicht für die gebaute Masse, sondern für das, was sich "zwischen den Häusern" abspielt. Das sind die nicht absehbaren Bewegungsströme von Menschen, die dem städtischen Umfeld allererst Leben einflößen. Das Improvisierte und Nicht-Geplante, eben das "Leben zwischen Häusern", spielte in den Überlegungen von Jan Gehl von Beginn an eine zentrale Rolle.


Die Stadt planen (2/4)"Nebeneinander von neuer Wohnungsnot und Abrissprogrammen"

Der Wohnraum in vielen deutschen Städten ist knapp, die Mieten für viele Menschen nicht mehr zu bezahlen. Über Jahrzehnte hinweg sei der soziale Wohnungsbau reduziert worden, sagte Architektursoziologie Tilman Harlander im DLF. Zusätzlich führe die Gentrifizierung der Innenstädte dazu, dass einkommensschwache Schichten verdrängt würden. Der Erhalt sozialer Durchmischung in den Städten sei aber enorm wichtig.


Die Stadt planen (1/4)Die Stadt in der Schönheitsfalle

Der Architekturhistoriker Thilo Hilpert beschäftigt sich seit einem halben Jahrhundert mit den Ideen der modernen Stadtplanung, die "Bandstadt" der japanischen Metabolisten oder Le Corbusiers "Funktionelle Stadt" haben ihn stets mehr fasziniert als der "postmoderne Schönheitsstädtebau" der Gegenwart. Wie lässt sich die Fortbewegung in der Stadt lösen?


Divestment als Strategie gegen den Klimawandel"Zieht die Kohle ab!"

Nach 20 UN-Klimakonferenzen ohne durchschlagende Erfolge ist eine Bewegung entstanden, die es mit einem neuen Hebel versucht: Divestment - Deinvestieren. Kampagnen sollen Staaten und Städte, Universitäten und Stiftungen, Banken und Versicherungen anregen, ihr Geld aus Unternehmen abzuziehen, die mit fossilen Brennstoffen zu tun haben. Die Erfolge können sich sehen lassen - in mittlerweile mehr als 60 Ländern.


Dokumentarfilm "The Look of Silence""Nun trauen sich die Menschen, über die Ereignisse zu reden"

Im Oktober 2015 kommt in Deutschland der Film "The Look of Silence" ins Kino, nach "The Act of Killing" der zweite Dokumentarfilm von Joshua Oppenheimer über die antikommunistischen Massaker in Indonesien 1965 - bei denen nach unterschiedlichen Schätzungen rund eine Million Menschen ermordet wurden. In "The Look of Silence" konfrontieren die Angehörigen der Opfer die Täter mit ihren Verbrechen.


GeschichteWarum Amerikas Kriege so häufig schiefgehen

Die Kriege der USA enden häufig nicht mit gewünschtem Ergebnis - und nicht zum offiziellen Termin. Hannes Stein sieht darin ein Muster. Schon der amerikanische Bürgerkrieg habe nicht 1865 geendet, sondern sei durch die Terrororganisation Ku-Klux-Klan fortgesetzt worden. Ähnliches sei in Vietnam und im Irak geschehen. Letztlich siegten jene, die gerade kapituliert hätten. Daraus könne man lernen, so Stein, dass es mitunter sehr fatal sei, Verbündeter der USA zu sein.


Flucht vermeiden"Staaten als Völkerrechtsverletzer brandmarken"

Wer trägt die Verantwortung für die große Zahl der aus ihren Heimatländern Vertriebenen? Kann das Völkerrecht souveränen Staaten die Gründe für eine Fluchtbewegung zurechnen? Die Juristin Katja S. Ziegler hat sich intensiv mit diesen Fragen beschäftigt und Ansätze entwickelt, mit denen Staaten, die Menschen zur Flucht zwingen, nach internationalem Recht bestraft werden können.


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