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Philosophie-WorkshopsÜber die Unverzichtbarkeit der Philosophie in einer zerrissenen Welt

Fünf Philosophie-Workshops in sechs Jahren - über die ganze Welt verteilt: Carlos Fraenkel diskutiert Spinoza und Talmud als Untergrundseminar bei chassidischen Juden in New York, bespricht al-Farabis Religion mit palästinensischen Studierenden in Jerusalem. Er will herausfinden, wie man mit Philosophie konkrete Probleme lösen und interkulturelle Debatten führen kann.















VerbotsverfahrenFreispruch für NPD wäre fatales Signal an AfD und Pegida

Serie: Über die Parteienfreiheit (2/2)

Die Diskussion um ein Verbot der NPD ist so alt wie die 1964 gegründete Partei. Derzeit bemüht sich der Bundesrat erneut um ein Verbot, nachdem er 2003 - damals noch zusammen mit der Bundesregierung - gescheitert ist. Ist die NPD eine wirklich verfassungswidrige Partei? Der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts macht es den Klägern und ihrem Antrag nicht leicht. Eine Beschreibung der drei Prozesstage.







Weitere Beiträge

Nächste Sendung: 05.03.2017 09:30 Uhr

Essay und Diskurs
Kölner Kongress 2017 - Erzählen in den Medien
Zwischengeschichten
Von Kathrin Röggla

„Es ist in diesen Tagen jedenfalls besser, keine Reden zu halten, sondern um sie herumzukommen, indem man Geschichten erzählt“, schreibt Kathrin Röggla im November 2016 in der NZZ. „Ja, die gute alte Fiktion, die für mich gar keine gute alte Fiktion ist, vielmehr eine neue Fiktion, da ich sie bisher für verdächtig hielt, weil sie als ein zu leicht verfügbarer Möglichkeitsraum in einer unmöglichen Gesellschaft auftritt“. In ihren Vorträgen im Zürcher Literaturhaus/Deutsches Seminar der Universität Zürich entwirft Kathrin Röggla den Gedanken, dass im Zeitalter von Populismus, Postfaktischem und Politikberatung die alten Heldengeschichten immer wieder erzählt werden, auch wenn sie über Online-Foren verbreitet und von Algorithmen konstruiert werden. Sie entwickelt die Idee für Zwischengeschichten, für die Konflikte und gesellschaftliches Personal erfunden werden müssen, Zwischenfiguren, die zwischen den Stühlen sitzen, zwischen Dokumentation und Fiktion, zwischen Mündlichem und Schriftlichem. Was für eine Erzählform entsteht da? Gibt es interessantere Handlungsverknotungen als das Dilemma? Kathrin Röggla nimmt Literatur und Theater in den Blick und überprüft die „Fiktionalisierung der Welt und ihr Gegenteil“.
Kathrin Röggla eröffnet das Symposium „Erzählen in den Medien“ beim Kölner Kongress 2017 am 10. - 11. März. Ihr Vortrag ist bei 'Essay & Diskurs' in einer Vorabfassung zu hören.
Kathrin Röggla, geboren 1971, lebt in Berlin. Sie schreibt Prosa, Essays, Theaterstücke und Hörspiele. Zuletzt veröffentlichte sie "Nachtsendung. Unheimliche Geschichten" im S. Fischer Verlag.
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(Deutschlandradio)

Die ganze Welt hat heute einen Preis. Dieser Ökonomisierung aller Lebensbereich widmet sich der DLF in der Themenwoche "Ware Welt" - ausführlich, kritisch-analytisch und akustisch lebendig. 

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