Wissenschaft im Brennpunkt

Nächste Sendung: 10.05.2015 16:30 Uhr

Wissenschaft im Brennpunkt
Wir wissen, was Du vorhast
Polizeiarbeit 2.0

Ein einzelner Sicherheitsbeamter überwacht einen ganzen Bahnhof. Geht gar nicht? Doch, wenn er das Geschehen per Simulation fernüberwacht. Virtuell springt er von Bahnsteig zu Bahnsteig, erkennt blitzschnell Situationen, die gefährlich werden könnten. Dann gibt er Einsatzkräften Anweisungen, informiert sie, wohin ein Verdächtiger gerade flieht und wie sie ihn am besten stellen können. Für den Überblick sorgen herkömmliche Simulationsrechner mit nur etwas mehr als 15 Milliarden Rechenoperationen pro Sekunde. Sie errechnen aus den Rohdaten der Überwachungskameras und anderer Sensoren Szenen für die Datenbrille.
Damit verwirklicht sich ein alter Traum der Geheimdienste und Polizeiermittler: Unsichtbar an einem Ort sein, dort alles sehen, hören und fühlen. Sie wollen als unsichtbarer Dritter ermitteln und direkt in das Geschehen eingreifen.
In Bayern, Berlin und NRW soll sich so die Zahl der Wohnungseinbrüche dramatisch reduzieren. Big-Data-Analysen laufen bereits und liefern Prognosen dafür, wo der nächste Einbruch zu erwarten ist.
Die Ziele sind hoch gesteckt: Die Polizei will noch vor dem Täter am Tatort sein und Kriminalität endlich effektiv bekämpfen. Kleines Problem: Auch die Kriminellen kennen sich aus mit digitaler Forensik. Die Algorithmen sind längst zu ihnen durchgedrungen. Man wird sehen, wer sie besser für die eigenen Zwecke wird nutzen können.

Unsichtbar an einem Ort sein, dort alles sehen, hören und fühlen. Das ist ein alter Traum von Geheimdiensten und Polizeiermittlern. Möglich machen so etwas die digitale Forensik. Aber auch die andere Seite, Kriminelle, kennen die Technik schon gut.

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