Samstag, 02. Juli 2022

Auswärtsspiel – Konzerte aus Europa
Musik jenseits des Mainstreams

2021 feierte das dänische Ensemble Concerto Copenhagen sein 30-jähriges Bestehen. Der Cembalist Lars Ulrik Mortensen ist seit 1999 Leiter des Ensembles. Für das Jubiläumskonzert wurden Werke ausgewählt, die im Werdegang des Ensembles wichtig waren.

Von Elisabeth Richter | 22.06.2022

Man sieht einen Dirigenten im schwarzen Anzug, der mit expressiver Geste dirigiert.
Lars Ulrik Mortensen ist seit 1999 Leiter des Ensembles Concerto Copenhagen. (IMAGO / Rüdiger Wölk)
Nach den mühsamen Anfangsjahren gelang dem Originalklang-Ensemble Concerto Copenhagen 2002 mit der Aufführung von Händels Oper „Giulio Cesare in Egitto“ am Königlichen Theater in Kopenhagen der endgültige Durchbruch. Ein Anliegen von Concerto Copenhagen ist es, seinem Publikum auch Musik jenseits des Mainstreams nahezubringen: Der Schwede Johan Helmich Roman zählt zu den wichtigsten skandinavischen Barockkomponisten, wohingegen die Musik des Franzosen Jean-Philippe Rameau in Dänemark noch immer wenig bekannt ist.

Aufnahme vom 27.11.2021 aus dem Königinnensaal der Königlichen Bibliothek in Kopenhagen

Georg Friedrich Händel
Ouvertüre aus „Giulio Cesare in Egitto“. Oper, HWV 17

Jean-Philippe Rameau
„Les Boréades“. Suite (Ausschnitte)

Johann Helmich Roman
„Golovin-Musik“, BeRi 1 (Ausschnitte)

Georg Muffat
„Armonico Tributo“, Sonata V
Passacaglia

Concerto Copenhagen
Lars Ulrik Mortensen, Cembalo und Leitung