Donnerstag, 11. August 2022

Isabelle van Keulen spielt Piazzolla
Tango zwischen Dunkelheit und Streicherglanz

Star-Geigerin Isabelle van Keulen hat für ihre neue CD „Variations on Buenos Aires“ ihr eigenes Tango-Ensemble mit der Deutschen Kammerakademie Neuss vereint. Das Ergebnis besitzt magische Anziehungskraft und zeigt beide Formationen von ihrer besten Seite.

Am Mikrofon: Thilo Braun | 04.04.2022

Ein tanzendes Tangopaar wirft seine Schatten auf eine grobe Wand.
Tango hat seine ganz eigene Magie, auch für Isabell van Keulen, die neben den Streicherfarben auch das Bedrohliche der Musik zulässt. (Imago / Panthermedia)
Diese Musik erinnert an die verruchten Hafenkneipen des alten Buenos Aires: zittrige Melodien des Bandoneons treffen auf süffige Geigensoli, Rubato wie Raclettekäse vereint sich mit Percussion-Sounds. Gleichtzeitig strahlen diese Interpretationen eine Eleganz aus, die an den Chic klassischer Konzerthäuser erinnern.

Redaktionell empfohlener externer Inhalt

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Deutschlandradio hat darauf keinen Einfluss. Näheres dazu lesen Sie in unserer Datenschutzerklärung. Sie können die Anzeige jederzeit wieder deaktivieren.

Diese CD-Aufnahme entstand in Co-Produktion mit dem Deutschlandfunk mitten in der Lockdownphase im Mai 2021.
"Variations on Buenos Aires"
Werke von Astor Piazzolla


Isabelle van Keulen, Violine
Ulrike Payer, Klavier
Christian Gerber, Bandoneon
Rüdiger Ludwig, Kontrabass
Deutsche Kammerakademie Neuss
Aufnahmen vom Mai 2021 aus der Stadthalle Neuss