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Seit 14:35 Uhr Campus & Karriere

Flucht vermeiden"Staaten als Völkerrechtsverletzer brandmarken"

Hände an einem Zaun.  (Bulent Kilic / AFP)

Wer trägt die Verantwortung für die große Zahl der aus ihren Heimatländern Vertriebenen? Kann das Völkerrecht souveränen Staaten die Gründe für eine Fluchtbewegung zurechnen? Die Juristin Katja S. Ziegler hat sich intensiv mit diesen Fragen beschäftigt und Ansätze entwickelt, mit denen Staaten, die Menschen zur Flucht zwingen, nach internationalem Recht bestraft werden können.


Rupert Neudeck, Gründer des Notärztekomitees Cap Anamur und Vorsitzender der Grünhelme. (Imago / Müller-Stauffenberg)

Flüchtlinge"Wir könnten diese Menschen selbst rüberbringen zu uns"

Serie: flucht ff

Es sei heuchlerisch, mit dem Finger auf die Schleuserbanden zu zeigen, sagte der Cap-Anamur-Gründer Rupert Neudeck. "Wir könnten denen das Handwerk legen, wir tun das aber nicht." Es sei kein Problem, die Flüchtlinge selbst rüberzuholen und so Todesfälle und Traumatisierungen zu verhindern. Er forderte zudem mehr Rechte für Flüchtlinge in Deutschland.


Der mexikanische Autor und Journalist Juan Villoro (picture alliance / dpa / Sergio Goya)

Essayist Juan VilloroMexikos Grammatik des Schreckens

Während der Präsidentschaftszeit von Felipe Calderón seien wahrscheinlich 80.000 Menschen getötet und 30.000 Menschen verschleppt worden, sagte der mexikanische Essayist Juan Villoro im DLF. Das noch Ende der 60er-Jahre große Vertrauen in die demokratische Idee sei gebrochen. Die Berufspolitiker seien "eine Katastrophe". Veränderungen könnten nur die Bürger selbst erreichen.


Lucius Burckhardt  (Annemarie Burckhardt)

Querfeldein denken mit Lucius Burckhardt (1/3)Von der Urbanismuskritik zur Spaziergangswissenschaft

Wir sind heute so mobil wie nie zuvor. Auto, Zug und Flugzeug bringen uns an jeden Ort der Welt. Das hat nicht nur unsere sichtbare Umgebung in Form von Straßen, Bahnstrecken, Flughäfen und Ansiedlungen verändert, sondern auch unseren Blick auf die Welt. Der Schweizer Soziologe und Planungstheoretiker Lucius Burckhardt (1925 - 2003) hat diesen Zusammenhang schon in den 1980er-Jahren erkannt.


Der Kulturwissenschaftler Joseph Vogl (Stephanie Kiwitt)

Krise des Kapitalismus"Natürlich gibt es Auswege aus dem Gefängnis der Märkte"

Für die Krise des Kapitalismus und für das Elend, das sie vielerorts verursacht, machen manche die Deregulierung der Finanzmärkte oder die Austeritätspolitik verantwortlich. Was aber, wenn auch der Staat der Logik des Marktes unterworfen ist und damit seine Souveränität verloren hat? Der Kulturwissenschaftler Joseph Vogl weist Wege aus dem "Gefängnis der Märkte".


Der belgische Philosoph und Theologe Jean-Pierre Wils (Fotostudio Peschges)

Philosoph und Theologe Jean-Pierre WilsKunst und Religion als prekäres Verhältnis

Kunst irritiert. Religion auch. Und in der Gegenwart ist ihr Verhältnis geprägt von einer Konkurrenz um ihre Deutungsmacht als zeitkritische Instanz. Der belgische Philosoph und Theologe Jean-Pierre Wils hat das Verhältnis von Kunst und Religion neu untersucht. Kunst könne mitunter als "eine Art von Abschattung des Heiligen" betrachtet werden, sagte er.


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