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Programm: Vor- und RückschauDonnerstag, 15.10.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Julian Kuper

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Christoph Seidl, Regensburg
    Katholische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 100 Jahren: Der Philosoph Michel Foucault geboren

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Gebaggert wurde in den letzten Jahren viel: Bei gut der Hälfte der deutschen Haushalte liegt inzwischen ein Glasfaseranschluss. Der ermöglicht viel schnelleres Internet als die DSL-Datenübertragung durch die vorhandenen Kupferkabel. Doch die Glasfaserverlegung stockt in immer mehr Ausbaugebieten, oft trotz bereits erfolgter Unterschriften von Hauseigentümern.

    Dieser Marktplatz fragt nach den Gründen für das geringe Tempo und nach den Regeln des Marktes: Wenn vor meinem Haus der Graben für Glasfaser ausgehoben wird, empfiehlt es sich, die Gunst der Baustelle zu nutzen? Wie lange bindet mich meine Unterschrift? Was passiert mit den bereits laufenden Kabel- und DSL-Verträgen? Wie teuer kommt eine nachträgliche Entscheidung für den Glasfaseranschluss? Was gilt in Mietshäusern? Wer braucht überhaupt hohe Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 1000 MBit/s? Und: Wie stabil ist die neue Glasfaserversorgung? Henning Hübert und seine Expertenrunde geben Antworten auf diese und auf Ihre Fragen.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Emmanuel Carrère: „Kolchose“
    Übersetzt von Claudia Hamm
    (Matthes & Seitz Berlin Verlag)
    Ein Beitrag von Tobias Lehmkuhl

    Am Mikrofon: Maike Albath

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr
  • 20:10 Uhr

    Damals Hype, heute Nische? Warum Corona-Forschung kaum noch interessiert

    Von Kathrin Kühn und Korinna Hennig

    Die Corona-Pandemie war eine Zäsur. Sie veränderte unser aller Leben innerhalb kurzer Zeit. Und wir alle hatten damals so viele Fragen. Allein das Team des NDR Corona Virus Update Podcast mit Christian Drosten erreichten zeitweise täglich um die 2.000 Mails. Auf vieles hatte Wissenschaft damals noch keine Antworten, aber heute. Einzig: Wen interessiert das aktuell noch? Warum fristet diese Forschung nun öffentlich ein Nischendasein? Dem gehen die Wissenschaftsjournalistinnen Kathrin Kühn und Korinna Hennig (NDR) in einer Sonderfolge der "Systemfragen" nach, mit Statements auch von Forschenden. Es geht um die Pandemie als zu wenig genutzter gesellschaftlicher Lernraum, es geht um blinde Flecken und journalistische Relevanz-Kriterien, aber auch darum, wie sehr die Polarisierung und der Hass noch immer nachhallen.
    Eine Sonder-Folge der Deutschlandfunk-„Systemfragen“, aufgezeichnet am 03.10.2026 auf dem b° future festival 2026 in Bonn. Im Deutschlandfunk senden wir eine gekürzte Version des Gesprächs in Bonn, im "Systemfragen"-Podcast in der Deutschlandfunk-App ist es in gesamter Länge zu hören.

  • 20:30 Uhr

    Unsterblich: Die Klonpferde (2/6)
    Der Ölinvestor
    Von Kilian Mazurek und Jonatan Geller-Hartung
    Regie: die Autoren
    Deutschlandfunk 2026
    (Folge 3 am 22.10.2026)

    Alan Meeker ist Ölinvestor, Polospieler und Diabetiker. Durch einen Tipp der Frau eines ehemaligen Diktators kommt er auf die Idee, Organe zu klonen und steigt in die Biotech-Branche ein. Dann trifft er Adolfo Cambiaso.

    Meeker verspricht Cambiaso, sein totes Lieblingspferd zurückzuholen. Er selbst will seine Bauchspeicheldrüse klonen, um seinen Diabetes zu heilen. Die beiden Männer haben eine gemeinsame Vision: Sie wollen Pferde-Klonen zu einem lukrativen Business machen. Doch Cambiaso weiß nicht, wer wirklich seine Pferde klont.

  • 21:05 Uhr

    Wilder Klüngel
    Die experimentierfreudige junge Jazz-Szene Kölns
    Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer

    Expressiv, undogmatisch und anspruchsvoll - so klingt der akademische Nachwuchs der Kölner Jazzszene.

    Ihre Musik ist manchmal kompliziert bis zur Verwirrung, dann wieder löst sie sich in Ekstase auf. Und manchmal groovt und swingt sie einfach nur höllisch: Die Akteurinnen und Akteure der jungen Kölner Szene können und wollen scheinbar alles auf einmal. Sie unterstützen sich gegenseitig in ihren Projekten, inspirieren sich und stacheln sich an. Gemeinsam ist ihnen ein atemberaubendes Spielniveau in unterschiedlichsten Situationen, ein Interesse an komplexen Strukturen, aber dabei ein wilder Einschlag: Musiker aus der jüngeren und jüngsten Generation Kölner Musikhochschulabsolventen. Unter ihnen die Saxofonisten Fabian Dudek und Victor Fox oder der Bassist Roger Kintopf. Nun haben sie ihre Geistesverwandtschaft mit der Gründung eines neuen Kollektivs besiegelt: KROM. Das steht für „Kollektiv für rhythmisch offene Musik“. Offizieller Einstand war bei der Cologne Jazzweek 2026. Was sind ihre gemeinsamen Ideen?

  • 22:05 Uhr

    Der Wegweiser
    Zum 100. Geburtstag des Dirigenten Karl Richter
    Von Christoph Vratz

    Vor allem als Bach-Interpret setzte Karl Richter seit den 1950er-Jahren Maßstäbe an Orgel und Cembalo wie als Chorleiter.

    Am 15. Oktober 2026 jährt sich der Geburtstag des Dirigenten, Organisten und Cembalisten Karl Richter zum 100. Mal. In den Nachkriegsjahren erarbeitete sich der in Plauen geborene und in Leipzig ausgebildete Pfarrerssohn den Ruf eines bedeutenden Bach-Interpreten. Das Angebot, Thomaskantor in Leipzig zu werden, lehnte Richter mit dem Argument ab, dafür noch zu jung zu sein - stattdessen nahm er das Kantorenamt an der Münchner Markuskirche an. Mit dem selbstorganisierten Bach-Chor und Bach-Orchester nahm er Schallplatten auf, die schnell zu Bestsellern wurden. Zahlreiche Erstaufnahmen und ein für seine Zeit ungewöhnlich dichtes Reiseprogramm mit Konzerttourneen haben ihn auch international bekannt gemacht. 1981 ist Karl Richter mit nur 54 Jahren unerwartet gestorben.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht