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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 17.10.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Stimmliche Perspektiven
    Delay Lake & Alma Naidu Quartett
    Aufnahmen vom 27.6.2026 bei Jazz Baltica, Timmendorfer Strand
    Am Mikrofon: Jan Tengeler
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    How to earn money with jazz?
    Am Mikrofon: Anja Buchmann
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Das Magazin - Neues aus der Szene
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    04:05 Uhr   On Stage

    Sean Athens Band (D)
    Aufnahme vom 28.5.2026 beim Bluesfestival Eutin
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    05:05 Uhr   Spielraum

    Soul City - Neues aus der Black Music-Szene
    Am Mikrofon: Jan Tengeler
    (Wdh.)

    05:40 Uhr   Spielraum

    Soul City - Neues aus der Black Music-Szene
    Am Mikrofon: Jan Tengeler
    (Wdh.)

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Christoph Seidl, Regensburg
    Katholische Kirche

    07:35 Uhr   Börse

    Der internationale Wochenrückblick

    08:35 Uhr   Börse

    Der nationale Wochenrückblick

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 65 Jahren: Das "Massaker von Paris"

  • 09:10 Uhr

    400 Jahre Reeperbahn - Hamburgs berühmteste Straße feiert

    Autorin: Magdalena Neubig

    Für die einen gehört sie zu den schmuddeligsten Ecken der Stadt, für die anderen ist sie die bekannteste Ausgehmeile der Welt: Die Reeperbahn. Kneipen, Clubs, Theater und das Rotlicht-Milieu reihen sich auf 930 Metern aneinander. Für die Polizei hingegen ist das Amüsierviertel vor allem ein Kriminalitätshotspot. In diesem Jahr feiert die Reeperbahn Jubiläum.

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Der Dirigent und Organist Aurel Dawidiuk

    Als frisch gebackener Generalmusikdirektor in Bochum stellt der 26-Jährige seine Lieblingsmusik vor.

    Allein die Liste der Förderungen und Preise, die Aurel Dawidiuk schon bekommen hat, liest sich verblüffend: Neeme Järvi Prize der Gstaad Conducting Academy, Preis des Deutschen Musikwettbewerbs im Fach Orgel, Haupt- und Nebenpreise beim TONALi-Klavierwettbewerb u.v.m. Seit er als Kind bei Mozarts „Zauberflöte den Dirigenten im Orchestergraben beobachtete, wollte er selbst ans Pult. Geboren 2000 in Hannover, begann er als Pianist und Organist und wurde noch während seines Dirigier-Studiums vom Concertgebouw Orchester Amsterdam für zwei Jahre als „Associate Conductor“ gewählt, eine neu geschaffene Position. Seit September 2026 ist er Generalmusikdirektor in Bochum. Für „Klassik-Pop-et cetera“ hat er neben Musik von Beethoven und Bruckner auch die deutsche Indie-Pop-Band Jeremias auf die Playlist gesetzt.

  • 11:05 Uhr

    Wann kommt der Zug? Europas Bahnprojekt Rail Baltica
    Von Christoph Kersting
    Dlf 2026

    Die Rail Baltica ist eines der wichtigsten und größten Verkehrsprojekte Europas. Die neue Eisenbahnstrecke soll von Warschau durch das gesamte Baltikum bis ins estnische Tallin führen und die Fahrzeit deutlich verkürzen.

    Was die Anbindung der baltischen Staaten an das mitteleuropäische Bahnnetz verzögert: Bis heute fahren Züge im Baltikum auf der alten russischen Spurweite und sind mit den gängigen Schienen in der EU nicht kompatibel. Das Mega-Projekt bekommt durch Russlands Überfall auf die Ukraine zusätzlich eine militärische Bedeutung. Laut NATO-Angaben wird die Schnellzug-Trasse bei künftigen Panzer-Transporten und Truppenbewegungen eine wichtige Rolle spielen.

    Eigentlich sollte die Rail Baltica schon 2015 in Betrieb gehen. Inzwischen sind die Baukosten jedoch von ursprünglich geplanten sieben auf 24 Milliarden Euro angewachsen, 85 Prozent davon zahlt die EU. Angepeilt ist nun 2030 für die Inbetriebnahme. Doch es hakt noch immer an vielen Stellen, viele Bauarbeiten an der Strecke laufen unkoordiniert zwischen Lettland, Litauen und Estland.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 13:30 Uhr

    Auslandsmagazin

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr

    Das Musikmagazin

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

    Das rebellische Kind Christine Nöstlinger zum 90. Geburtstag
    Ein Interview mit Christian Walther, dem Leiter des Programmbereichs Gulliver in der Beltz Verlagsgruppe

    Claire Philip, Carolina Amell, Raquel Martín (Ill.): „Oma ist ein Punk. Ein Tag voller Krach, Kreativität und Chaos“
    Ab 5 Jahren
    (Verlag Kleine Gestalten)
    Ein Beitrag von Ines Dettmann

    Vera Gereke: „Ein großer Affe"
    Ab 5 Jahren
    (NordSüd Verlag)
    Ein Beitrag von Christoph Vormweg

    Helga Bansch: „Das Glück ist ein Punkt“
    Ab 3 Jahren
    (Verlag Jungbrunnen)
    Ein Beitrag von Thomas Linden

    Am Mikrofon: Nora Karches

  • 17:05 Uhr
  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:10 Uhr
  • 18:40 Uhr
  • 20:05 Uhr

    Wir sind das Volk (3+4/4)
    Nach dem Theaterstück am Deutschen Nationaltheater Weimar
    Von Eva Bormann und Luise Voigt
    Regie: Luise Voigt
    Mit: Annelie Korn, Dascha Trautwein, Katharina Hackhausen, Calvin Noel Auer, Fabian Hagen, Nahuel Häfliger, Bastian Heidenreich, Marcus Horn, Nadja Robiné, Roxana Safarabadi und Janus Torp
    Komposition: Frederik Werth
    Ton: Jean Szymczak
    Regieassistenz: Assunta Allegiani
    Deutschlandfunk 2026
    Länge: 50‘26 (Teil 3) und 52‘09 (Teil 4)

    Welche Menschen bilden heute „das Volk“? Was verbindet und was trennt uns vom „Wir“? 50 Personen aus Thüringen, systemkritisch, liberal, konservativ und fortschrittlich, erzählen von sich und üben Kritik. Entstanden ist ein vielstimmiges „Wir“.

    „Ich denk mir halt: Okay, bevor wir als Gesellschaft wirklich zu‘ nanderfinden, muss es nochmal schlimmer werden, damit wir sehen: Was is noch nich geklärt.“ „Wir ham ja schon Theatergäste, die dann sagen ‚Na, die Thüringer sind ja auch AfD-Wähler‘ - Nee, simmer nich!“ Das Hörspiel basiert auf Gesprächen mit 50 Menschen, die zwischen 1929 und 2008 geboren sind.

    Luise Voigt, geboren 1985, Regisseurin, Autorin, Medienkünstlerin. Sie inszeniert an Theatern, darunter Schauspiel Hannover, Residenztheater München, Schauspielhaus Frankfurt, und realisiert Hörspiele.

    Eva Bormann, geboren 1982, Dramaturgin und Autorin. Engagements u.a. an Theatern in Bochum, Heilbronn, Marburg, Leipzig, Weimar und Wien. Sie war Stipendiatin in Klagenfurt und Istanbul sowie Autorin beim Drama Lab 2025 der Wiener Wortstätten.

  • 22:05 Uhr

    Acoustic Ecology Lab
    Tania Rubios Konzepte von Klangkunst, Biologie und indigener Erinnerung
    Von Tina Vogel
    (Wdh. v. 17.5.2025)

    Vogelrufe, summende Insekten, Regen auf Blättern, oder Wellen, die sich am Ufer brechen, sind oft ihr Ausgangsmaterial.

    Die mexikanische Komponistin Tania Rubio, Jahrgang 1987, lauscht gern der Natur. Als Klangkünstlerin und Biomusik-Forscherin erkundet sie unterschiedliche Klanglandschaften. Ihre Aufnahmen im Freien analysiert sie, um daraus vielschichtige Resonanzen aus elektronischen und instrumentalen Strukturen zu gestalten. Rubio treiben Themen wie Klima, Naturraum und Artenschutz um - sie möchte für eine gleichberechtigte Koexistenz von Natur, Tier und Mensch sensibilisieren. Neben naturbezogenen Ansätzen interessiert sich die Komponistin für die soziale Umgebung. Über Naturgeräusche hinaus prägen deshalb auch Rituale, Mythen, kulturelle Symbole ihre Musik - z.B. von indigenen Gemeinden der Maya in Südmexiko.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    Gesetzesbruch in staatlichem Auftrag
    Eine Lange Nacht über das Spionieren
    Von Christian Blees
    Regie: Jan Tengeler

    Die Spionage zählt zu den ältesten Gewerben der Welt. Schon vor mehr als 2500 Jahren versuchten Herrschende in Erfahrung zu bringen, was potenzielle Staatsfeinde im Schilde führten. Abhören, bespitzeln, täuschen, lügen, verraten - all das gehört seit jeher zum täglichen Geschäft der Geheimdienste. Dabei wird auch immer wieder geltendes Recht gebrochen - allerdings zumeist das Recht anderer Staaten. Und weil es alle tun (einen Staat ohne Geheimdienst gibt es nicht), kann sich die Weltgemeinschaft nicht auf ein Verbot von Spionage einigen. Inzwischen hat die digitale Revolution zudem dafür gesorgt, dass nicht nur BND, CIA & Co. immer mehr Daten abgreifen können. Auch Journalisten, Hacker und Konzerne verfügen heutzutage über ein umfangreiches Instrumentarium zum Sammeln von Informationen. Die Lange Nacht unternimmt einen Streifzug durch die Geschichte der Spionage und zeigt auf, inwiefern selbst normale Bürgerinnen und Bürger heutzutage im Alltag durch Spionageaktivitäten bedroht sind.