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RSB Kammerkonzert: Bach und Schnittke
Einfach innig

Alfred Schnittkes instrumentale Hymnen entstanden Ende der 70er-Jahre. Sie basieren auf russischen Kirchenthemen, sind aber weniger Liturgie als persönliches Bekenntnis eines sich nach einer religiösen Heimat sehnenden Komponisten.

Am Mikrofon: Mascha Drost | 14.05.2023
Der Komponist sitzt auf einem Stuhl in einem Büro, in dem sich Regale mit Videobändern stapeln.
Alfred Schnittke im Februar 1989 in Moskau, kurz vor seinem Umzug nach Hamburg. (imago images / ITAR-TASS)
Ungewöhnliche Orte, ungewöhnliche Programme - die Musiker des Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin lassen sich für ihre Kammerkonzerte etwas einfallen. Im Theater im Delphi, einst Heimat des letzten Stummfilmkinos in Berlin, haben sie Kantaten von Johann Sebastian Bach und die vier instrumentalen Hymnen von Alfred Schnittke zusammengespannt.

Kammerkonzert des RSB

Alfred Schnittke
Hymnen I - IV für 7 Instrumente

Johann Sebastian Bach
Ich habe genug. Kantate am Feste Mariä Reinigung. Fassung für Sopran, Oboe, Streicher und Basso continuo e-Moll, BWV 82a
Mein Herze schwimmt im Blut. Kantate zum 11. Sonntag nach Trinitatis für Sopran, Oboe, Streicher und Basso continuo, BWV 199

Marie Luise Werneburg, Sopran
Mitglieder des Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin:
Mariano Esteban Barco, Oboe
Thomas Gkesios, Fagott
Maud Edenwald, Harfe
Ania Bara, Violine
Juliane Färber-Rambo, Violine
Lucía Nell, Viola
Peter Albrecht, Violoncello
Marvin Wagner, Kontrabass
Jakob Eschenburg, Pauke
Tobias Hegele, Glocken

Aufnahme vom 30.3.2023 aus dem Theater im Delphi, Berlin