Wissenschaft im Brennpunkt

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Sternzeit

AstronomieMars macht mobil

Frühestens 2018 könnte der Exomars-Rovers über den Mars rollen

Unser äußerer Nachbarplanet Mars ist noch immer das dominierende Gestirn der Nacht. Nach Sonnenuntergang zeigt er sich hell strahlend im Südosten und gegen Mitternacht steht er genau im Süden.

 

Forschung Aktuell

Umwelt Messkampagne hinterfragt Luftreinigungs-Theorie

Sonnenstrahlen kämpfen sich durch dunkle Wolken.

Salpetrige Säure ist offenbar doch kein Motor der natürlichen Selbstreinigungsprozesse in der Luft. Das besagt eine Publikation von Dr. Franz Rohrer vom Institut für Energie- und Klimaforschung des Forschungszentrums Jülich.

 

Computer und Kommunikation

Open Source SoftwareKritiker zweifeln an der Zuverlässigkeit

Auf einem Computermonitor ist der Binärcode zu sehen.

Open Source Software galt bislang als besonders sicher. Das Prinzip der vielen Augen wurde als weniger anfällig für schwerwiegende Fehler eingestuft. Das hat sich durch die Entdeckung des Programmierfehlers "Heartbleed" geändert.

 

Wissen

Krebsforschung"Die Techniken haben sich enorm verbessert"

Eine Radiologie-Assistentin bei der Brustkrebs-Früherkennung in einem "Mammobil".

Die Behandlungsmöglichkeiten von Krebserkrankungen haben sich in den letzten 50 Jahren stark verbessert. Die Therapie wird zunehmend individueller an den Patienten ausgerichtet, sagt Ottmar Wiestler, wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg.

Prostatakrebs-BehandlungDie Vorteile des Abwartens

Professor Thorsten Schlomm zeigt in der Martini-Klinik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf auf ein 3D-Modell einer Prostata.

In Deutschland wird Prostatakrebs, der wenig aggressiv ist, zu schnell operiert. So lautet das Fazit einer aktuellen Versorgungsstudie. Professor Thorsten Schlomm, Leiter des Prostatakrebszentrums am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf, plädiert deshalb für eine aktive Tumorüberwachung.

Prostatakrebs-BehandlungÜberwachen statt operieren

Blick auf einen Operationstisch, auf dem ein Patient liegt, dessen Prostatabereich zu sehen ist. Um in herum drei in blaue Kittel gekleidetes Krankenhaus-/Operationspersonal mit Geräten zur Operation.

Die Stiftung Männergesundheit fordert ein Umdenken bei der Therapie von Prostatakrebs. Niedrig-Risiko-Prostatakarzinome müssten nicht direkt operiert werden. Eine neue Studie zeige, dass Abwarten und eine regelmäßige Überwachung oft ausreichen würden.