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Programm: Vor- und RückschauFreitag, 02.10.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Tobias Strauß

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Vera Krause, Köln
    Katholische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 100 Jahren: Film „Panzerkreuzer Potemkin" in Deutschland zugelassen

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Deutsche Einheit?
    Wie Verständnis wachsen kann

    Gäste:
    Judith Enders, Sozialwissenschaftlerin und Mitbegründerin der Initiative „Dritte Generation Ost“
    Holger Kulick, Journalist und langjähriger Redakteur beim „Deutschland Archiv“
    der Bundeszentrale für politische Bildung
    Harald Hahn, Theaterpädagoge und Schauspieler
    Am Mikrofon: Dörte Hinrichs

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    lebenszeit@deutschlandfunk.de

    Deutschland diskutiert wieder intensiv über Unterschiede zwischen Ost und West: über politische Mentalitäten, darüber, wie Wohlstand verteilt ist und wer in Führungspositionen sitzt. Und es geht auch um das Gefühl, gesehen oder übergangen zu werden. Auch 36 Jahre nach der Wiedervereinigung stellt sich die Frage, was Einheit eigentlich bedeutet. Wo ist das Land tatsächlich zusammengewachsen, und wo wirken Erfahrungen aus der Zeit der Teilung bis heute nach? Wie können wir Klischees überwinden und Verständnis entwickeln für ostdeutsche und westdeutsche Lebensgeschichten?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Nach Redaktionsschluss

  • 15:52 Uhr

    Jüdisches Leben heute

  • 16:10 Uhr
  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:04 Uhr

    nachrichtenleicht – Die Nachrichten in Einfacher Sprache

    aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion

  • 19:15 Uhr

    Der Geschichtspodcast

  • 20:05 Uhr

    Die Welt macht mir Angst - und jetzt?!
    Episode 1 und 2
    Von Nora Lessing
    Regie: die Autorin
    Deutschlandfunk 2026
    (Wdh. am 06.10.2026, 22.05 Uhr, Deutschlandfunk Kultur)

    Die Politik wird immer rauer, der Ton vor Noras Haustür auch. Angriff ist bekanntlich die beste Verteidigung, also rüstet sie auf.

    Episode 1: Krisenmodus, Kampfsport und Krawall
    Ja, sind denn alle durchgedreht?! Ob Nora aus dem Haus geht oder ihren Laptop anwirft - überall schlagen ihr Gewalt und Aggression entgegen. Handgreiflichkeiten vor der Kirche, Pöbeleien in der Straßenbahn und die allgemeine Weltlage macht es auch nicht besser. All das gibt ihr das Gefühl der Hilflosigkeit gegenüber einer verrohten Gesellschaft. Doch damit ist jetzt Schluss! Nora will handlungs- und verteidigungsfähig werden. Also versucht sie, ihre Aggression gezielt zu steigern: Sie richtet ihre Hündin ab, geht zum Beleidigungstraining, probiert es mit Kampfsport und Personal Coaching. Aber ist das die Lösung? Selbst zu dem zu werden, was man fürchtet und ablehnt.

    Episode 2: Resilienz, Meditation und Nächstenliebe
    Nachdem Nora feststellen musste, dass physisches Aufrüsten kein Heilmittel gegen ihre Angst ist, versucht sie es nun auf die sanftere Tour. Ein Resilienztraining soll ihr zu innerer Stärke verhelfen. Mit Meditation und einem Dankbarkeitstagebuch will sie ihren Blick auf das Gute lenken und Neurofeedback soll zu mehr Gelassenheit führen. Dieser Weg sagt ihr wesentlich mehr zu - aber ist das nicht auch verdammt privilegiert? Einfach die Augen zu verschließen vor dem Elend und sich den angenehmen Dingen im Leben zuzuwenden. Denn was nützt innere Balance schon gegen Rechtsruck, Klimakrise und Kriegsgefahr? Nora ahnt: Zwischen physischer Abwehr und innerer Abkehr muss es noch einen dritten Weg geben.

    Nora Lessing, geboren 1986 in Berlin und aufgewachsen in Hessen, studierte Wissenschaftsjournalismus sowie Literaturwissenschaft, Anthropologie und Religionswissenschaft. Seit 2013 arbeitet sie als freie Autorin und Sprecherin in Berlin. Ihr beruflicher Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung komplexer Themen aus Wissenschaft und Gesellschaft.

    Nora Lessing...Bio fehlt noch

  • 21:05 Uhr

    Fantastic Negrito & Band (USA)
    Aufnahme vom 27.5.2023 in Schöppingen
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh. v. 3.11.2023)

    (Musik-) Geschichtsbewusster Grammy-Gewinner mit eigenwillig-unterhaltsamer und einzigartiger Revue.

    Es geht nicht nur um Musik, wenn Xavier Amin Dphrepaulezz unter seinem Künstlernamen Fantastic Negrito auftritt. Es geht nicht um eine Jugend als bewaffneter Drogenverkäufer, nicht um die drei Grammy-Awards in der Kategorie "Bestes zeitgenössisches Blues-Album", die der 1968 im Westen des US-Bundesstaates Massachusetts Geborene 2016, 2019 und 2021 erhalten hat. Es geht auch nicht um seinen schweren Autounfall, in dessen Folge er 1999 drei Wochen im Koma lag und sich anschließend das Gitarrespielen neu beibringen musste, nachdem seine Hände wieder zusammengewachsen waren. Es geht auch kaum um Blues-Musik, sondern: Es ist eine Mixtur aus all seinen Erfahrungen, die dieser einzigartige und eigenwillige Künstler in eine überraschende geschichtenerzählende und auch politische Revue packt, die von einer Band getragen und von ihrem Frontmann zu etwas Einzigartigem veredelt wird: Fantastic Negrito.

  • 22:05 Uhr

    Zwischen Intimität und Wucht
    Die australische Singer-Songwriterin Grace Cummings
    Am Mikrofon: Anke Behlert

    Karriere von reduzierten Folk-Arrangements zu opulenter Instrumentierung und cineastischem Sound.

    Samtigkeit und Gewalt, Heiliges und Profanes - Grace Cummings hat sich mit ihrem neuen Album „Bloodhorse“ einiges vorgenommen. Die australische Musikerin hat sich in den letzten Jahren mit ihrer Mischung aus Folk, Americana und Indierock eine stetig wachsende Fangemeinde erspielt. Nicht zuletzt für ihre markante, expressive Gesangsstimme wird die 34-Jährige regelmäßig und absolut zu Recht gelobt. 2019 erschien ihr erstes Album „Refuge Cove“, für das 2024er-Werk „Ramona“ erhielt sie auch international viel Aufmerksamkeit und war für den Australian Music Prize nominiert. Musikalisch hat sie sich mit „Ramona“ von reduzierten Folk-Arrangements zu opulenter Instrumentierung und cineastischem Sound bewegt. Das im August erschienene Album „Bloodhorse“ setzt diese Entwicklung fort.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht