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Programm: Vor- und RückschauFreitag, 16.10.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Mike Herbstreuth

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Christoph Seidl, Regensburg
    Katholische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 75 Jahren: Liaquat Ali Khan, erster Ministerpräsident Pakistans, ermordet

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Sorge um die Zukunft
    Ist Auswandern eine Option?

    Gäste:
    Anastasia Simeonidis, deutsche Auswanderin in Spanien
    Prof. Nina Kolleck, Bildungsforscherin an der Universität Potsdam
    Dr. Andreas Genoni, Migrationsexperte am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung
    Am Mikrofon: Adalbert Siniawski

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    lebenszeit@deutschlandfunk.de

    Wirtschaftskrise, zu wenig Wohnungen, in der Politik werden extremistische Kräfte stärker - es gibt einige Gründe, besorgt in die Zukunft zu schauen. Für manche sind es auch Gründe, ihre Heimatregion oder sogar Deutschland zu verlassen. Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen: Die Zahl der jährlichen Wegzüge aus Deutschland liegt seit etwa zehn Jahren auf einem hohen Niveau - deutlich höher als in den Jahrzehnten zuvor. Warum wandern Menschen aus? Welche Folgen hat ein Wegzug für das persönliche Leben und für das Heimatland? Was müsste sich ändern, damit Deutschland als Lebens- und Arbeitsort für die Menschen attraktiv bleibt?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Nach Redaktionsschluss

  • 15:52 Uhr

    Jüdisches Leben heute

  • 16:10 Uhr

    Alain Claude Sulzer: „Szenenwechsel“
    (Verlag Galiani Berlin)
    Ein Beitrag von Michael Schmitt

    Adriano Sack: „In die Sonne fliegen“
    (Nagel & Kimche Verlag)
    Ein Beitrag von Dirk Fuhrig

    Am Mikrofon: Maike Albath

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:04 Uhr

    nachrichtenleicht – Die Nachrichten in Einfacher Sprache

    aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion

  • 19:15 Uhr

    Der Geschichtspodcast
    Menschen als Ware
    Warum es noch immer 50 Millionen Sklaven gibt
    Von Jörg Biesler

    Sklaverei gibt es bereits seit der Steinzeit, und der Wohlstand der Westens fußte auch auf Sklavenarbeit. Obwohl sie inzwischen geächtet ist, leben laut Schätzung noch immer rund 50 Millionen Menschen unter den Bedingungen moderner Sklaverei.

  • 20:05 Uhr

    Captain America
    Superheld mit Traumata
    Von Markus Metz und Georg Seeßlen
    Regie: Thomas Wolfertz
    Deutschlandfunk 2022
    (Wdh. am 20.10.2026, 22.05 Uhr, Deutschlandfunk Kultur)

    1941 verprügelte er Hitler, jetzt liegt er auf der Couch und kämpft mit seinen Identitätskrisen: Captain America. Ein Superheld, der als Nationalsymbol die amerikanischen Moralvorstellungen leben sollte und nun genau damit ringt.

    Captain America wird vom nationalen Helden zum nationalen Psycho. Er muss all die Krisen durchleben, die das amerikanische Selbstverständnis seit Vietnam bis hin zu Donald Trump durchgemacht hat. In ihm sollten sich eigentlich die US-amerikanischen Tugenden bündeln: Tatkraft, bedingungslose Loyalität und die felsenfeste Überzeugung von der Überlegenheit des American Way of Life.
    Doch im Lauf der Zeit symbolisiert Captain America alias Steve Rogers etwas anderes: In ihm spiegeln sich alle Widersprüche, die Korrumpierung und sogar die Blindheit der amerikanischen Politik. Die Comicfigur zeigt erhebliche Schwierigkeiten, sich dem neuen Zeitgeist anzupassen und erleidet mehr Identitätskrisen als die meisten anderen Superhelden.
    Ein Feature über das lebendes Symbol einer Nation, die immer wieder ihre Mitte und ihr Selbstverständnis verliert und in ihren Helden und Heldinnen nach dem Ausdruck ihrer Leiden sucht.

    Markus Metz, geboren 1958 in Oberstdorf, Studium der Publizistik, Politik und Theaterwissenschaft, lebt als freier Journalist und Autor in München.
    Georg Seeßlen, geboren 1948 in München, Studium der Malerei und Kunstgeschichte, lebt in Kaufbeuren. Freier Autor von Texten über Kunst, Pop, Kultur und den Rest der Welt.

  • 21:05 Uhr

    Daniel Szebenyi & Band (HUN) (1/2)
    Aufnahme vom 29.5.2026 beim Bluesfestival Eutin
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Teil 2 am 23.10.2026)

  • 22:05 Uhr

    50 Jahre „My Spanish Heart“
    Chick Corea feiert spanische Musik… und mehr
    Am Mikrofon: Michael Rüsenberg

    „My Spanish Heart“ bringt zur Vollendung, was seit „La Fiesta“ (1972) schon Chick Coreas Praxis war: Elemente spanischer Musik, Latin Music und Klassischer Musik in eigener Handschrift zu verweben. Obwohl Chick Corea (1941-2021) auf dem Albumcover als Matador posiert - der Titel enthält keinen biografischen Hinweis: seine Eltern haben italienische Vorfahren. Das Andalusische, der Flamenco, sind auf „My Spanish Heart“ auch nur zwei Farben neben Latin-Rhythmen aus Mittel- und Süd-Amerika, einem Streichquartett sowie einem Jazzbläser-Satz in einer Fusions-Musik, die er auch als Abkehr von seinem FreeJazz-Quartett „Circle“ sah:„Ich wollte nicht mehr nur mich selbst zufriedenstellen. Ich möchte wirklich eine Verbindung zur Welt herstellen und dafür sorgen, dass meine Musik den Menschen etwas bedeutet.“

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht